Übersicht wissenschaftlicher Studien Statistische Grundbegriffe Neueste
Forschungsergebnisse

Maharishi-Effekt, soziale Gesundheit, Weltfrieden
zurück weiter
Disclaimer: Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich dem Erziehungs- und Bildungszweck und nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung, Linderung oder Vorbeugung einer Krankheit. Für diese Fälle wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wissenschaftliche Abbildungen nach Vorlagen und mit Genehmigung der Maharishi Veda GmbH (www.meditation.de)

C. Verbesserung des geistigen Potenzials

durch die Ausübung der Transzendentalen Meditation
und des TM-Sidhi-Programms
 

Zu diesem Thema sind in den Collected Papers Volume 1 - 5 insgesamt 43 Studien zu finden.

Sie sind jeweils unter der Sektion

"Part II, Psychology,  A. Intelligence, Learning and Academic Performance" aufgeführt.

 

Geistige Fähigkeiten

Verbesserung geistiger Fähigkeiten

durch Transzendentale Meditation

Eine große Zahl von Untersuchungen ergaben, dass die Ausübung der Transzendentalen Meditation in einem vorher unbekannten Ausmaß unterschied-liche geistige und emotionale Fähigkeiten verbessert, ebenso wie die Geschwindigkeit der Erholung von Nervenzellen nach einem Reiz. Diese Verbesserungen im täglichen Leben gehen mit erhöhter Gehirnwellenkohärenz und subjektiv klaren Erfahrungen von Transzendenz einher.

Höhere Grade von EEG-Kohärenz während der Transzendentalen Meditation sind mit einem breiten Spektrum geistiger Fähigkeiten positiv korreliert: Kreativität, Lerneffizienz, verbale Intelligenz, Moralempfinden, bessere geistige Gesundheit, verbesserter Notendurchschnitt und neurologische Effizienz. Besonders hoch ist die Korrelation mit Kreativitätssteigerung (r=0,71).

eeg
The Review, Vol . 29, Nr. 13 , 16. April 2014, Copyright 2014 Maharishi University of Management

Gehirnintegration korreliert mit mehr Kreativität

Kreativität könnte auf höherer Gehirnintegration beruhen, gemäß einer neuen Studie mit Produktionsingenieuren durch den Universitätsforscher Dr. Fred Travis und seiner Mitarbeiterin Yvonne Lagrosen, veröffentlicht in diesem Monat im Creativity Research Journal. Frühere Studien von Dr. Travis und Kollegen haben eine stärkere Gehirnintegration bei Weltklasse-Athleten, Top-Managern und professionellen Musikern gefunden."Es ist eine einfache Tatsache, dass einige Leute hervorstechen, und wir versuchen, herauszufinden, warum", sagt Dr. Travis. "Wir vermuteten, dass ihre Gehirne anders funktionieren, und genau das haben wir nachgewiesen."Insbesondere verwendet Dr. Travis eine Messgröße, die er Gehirnintegration nennt. Er benutzt EEG-Aufzeichnungen über die Frontalhirnwellen-Kohärenz, ein Maß der Vernetzung zwischen den verschiedenen Bereichen des Gehirns und die Alphawellen-Stärke als Maß für die nach innen gerichtete Aufmerksamkeit. Er misst auch die Vorbereitung des Gehirns auf eine Reaktion, die aussagt, wie effizient das Gehirn auf einen Reiz reagiert.In allen seinen bisherigen Studien zeigen Top-Performer durchweg eine höhere Gehirnintegration.Die aktuelle Studie führte Dr. Travis an 21 Produktentwicklungsingenieuren in Schweden durch - eine Gruppe, die erwartungsgemäß ein hohes Maß an Kreativität hat. Er beurteilte ihre Kreativität mit standardisierten Torrance-Tests und lokalisierte sie im 70. bis 90. Perzentil.Er sah sich auch das Niveau der Gehirnintegration an, die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung , die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung und den Sinn für Kohärenz. Eine Auswertung dieser Daten ergab eine starke Korrelation zwischen höherer Flexibilität und Originalität in den verbalen und figuralen Kreativitätstests, höhere Gehirnintegration,schnellere Informationsverarbeitung, höhere Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung und ein Gefühl von Kontrolle der eigenen Situation."Zwar gibt es allgemein die Vorstellung, dass 10.000 Stunden Praxis für großen Erfolg erforderlich sind, aber manche Leute bringen auch in vielen Stunden keine Bestleistung", sagte Dr. Travis. "Diese Arbeit und andere Arbeiten mit meinem Mitarbeiter Harald Harung legen den Schluss nahe, dass die Gehirnintegration der innere Faktor ist, der zu äußerem Erfolg führt."Ist es möglich, das eigene Niveau der Gehirnintegration zu steigern und dadurch seine Effektivität zu erhöhen?Laut Dr. Travis wurde in randomisierten Studien nachgewiesen, dass die regelmäßige Praxis der Technik der Transzendentalen Meditation die Gehirnintegration verbessert."Menschen, die in jedem Bereich Bestleistungen erzielen wollen, sollten das Erlernen der Transzendentalen Meditation in Betracht ziehen, und sie werden die Wirkung regelmäßigen Transzendierens auf das innere Glück und den äußeren Erfolg erfahren."


Verbesserung geistiger Fähigkeiten

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Wissenswerte Hintergrundinformation

Die moderne Medizin und Psychologie gehen davon aus, dass das geistige Wachstum etwa mit dem 25. Lebensjahr seinen Höhepunkt erreicht und sich danach Intelligenz und geistige Fähigkeiten allmählich wieder reduzieren. Die Bewusstseinsforschung zeigt jedoch, dass dies nur dann der Fall ist, wenn die natürliche Erfahrung der Transzendenz im täglichen Leben nicht genutzt wird.

 

Vorausgegangene wissenschaftliche Erkenntnisse

Mehr als ein Jahrzehnt untersuchten viele Forscherteams die Entwicklung der geistigen Ressourcen durch die Transzendentale Meditation. Sie fanden immer wieder ein enormes Wachstumspotenzial aller geistiger Fähigkeiten: gesteigerte Kreativität, verbesserte Reaktionsgeschwindigkeit, besseres Gedächtnis sowie geschicktere geistig-motorische Koordination (das Zusammenspiel geistiger Wahrnehmung mit der Ausführung durch die Muskulatur). Im Gegensatz zu allen vorher bestehenden medizinischen Auffassungen stellten sie fest, dass Menschen auch in höherem Lebensalter den Intelligenzquotienten weiter steigern können, während ihre geistige Gesundheit zunimmt. Dieses Datenmaterial war so neu und Aufsehen erregend, dass Forscher späterer Jahre versuchten, diese Einzelaspekte in ein Gesamtkonzept zusammenzufassen, um wissenschaftlich zu definieren, welche Einzelfaktoren als ein Anzeichen für das Wachstum höherer Bewusstseinszustände angesehen werden können.

 

Durchführung der Untersuchung

In der vorliegenden Grafik haben Untersucher die Ergebnisse verschiedener Studien zusammengefasst, um die Verbesserungen in verschiedenen Bereichen mit der Kohärenz der Gehirnwellen in Beziehung zu setzen. Dazu errechneten sie zwischen der Auswertung der Gehirnwellenmuster und jeweils einem der zusätzlich untersuchten Bereiche jeweils eine Korrelation. Unter Korrelation versteht man einen statistisch ermittelten Zusammenhang zwischen zwei verschiedenen Variablen (Untersuchungsgegenständen). Das Maß für die ermittelte Übereinstimmung ist der sog. Korrelationskoeffizient r. Bei einer vollständigen, also 100%igen, Übereinstimmung ist der Korrelationskoeffizient r = 1, haben zwei Dinge überhaupt nichts miteinander zu tun, ist r = 0. 

Ergebnisse

Die Forscher setzten für das Schaubild die Ergebnisse bereits vorhandener Untersuchungen zusammen. In all diesen Studien wurde (zum großen Teil mehrfach) ermittelt, inwieweit die untersuchte Verbesserung (z.B. Kreativitätssteigerung) jeweils mit der EEG-Kohärenz  zusammenhängt. Der dabei ermittelte Korrelationskoeffizient r wurde übernommen.

Viele Studien wurden an jungen TM-Lehrern, die an einem 6-Monats-Vertiefungskurs in der Schweiz teilnahmen, durchgeführt, oder aber an Studenten der MUM, die mit nicht-meditierenden Kontrollstudenten verglichen wurden. Gemessen wurde:  

 

·        die Verbesserung der Kreativität anhand verschiedener standardisierter Kreativitätstests (r = 0,71),

·        die Steigerung des Notendurchschnitts (r=0,31)

·     der Anstieg des Intelligenzquotienten sowie die parallel ermittelten Daten aus standardisierten Fragebögen zum moralischen Empfinden und zu neurotischem Verhalten  (r=0,63)  

·        das Konzeptlernen, das schnelle Auffassen neuer Konzepte, anhand eines Standard-Tests (r=0,50)

·       die subjektive Erfahrung des Transzendentalen Bewusstseins während der TM, die die Versuchspersonen auf einer Skala selbst einschätzten (r=0,43).

·   die neurologische Effizienz anhand des Hoffmann-Reflexs (r=0,60). Der Hoffmann-Reflex (oder Patellarsehnen-Reflex (Patella = Kniescheibe)) ist ein unwillkürlicher Reflex, der nicht der willentlichen Kontrolle unterliegt. Er wird durch leichtes Schlagen auf die Grube direkt unterhalb der Kniescheibe ausgelöst; Dieser Reiz schnellt sofort per Nervenleitung an das Rückenmark, wird dort in einer einzigen Nervenschaltstelle (Synapse) auf eine motorische (Bewegung auslösende) Nervenzelle umgeschaltet, die wiederum das Zusammenziehen des Soleus-Muskels auslöst. Diese Reflexprüfung kennen die meisten Menschen von einer ärztlichen Untersuchung: Nach dem Schlag unter das Knie schnellt der Unterschenkel vom Knie aus innerhalb von Sekundenbruchteilen leicht nach oben. Der Hoffmann-Reflex wurde in einer ganzen Reihe von TM-Studien untersucht. Dabei maßen die Forscher die Muskelreaktion mittels eines Elektromyographen, eines Geräts, das die Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels objektiv misst. Um den Reflex erneut auslösen zu können, muss sich zuvor das Motoneuron (die Umschaltstelle im Rückenmark) regenerieren, d.h. wieder mit Mineralien (Calcium, Magnesium u.a.) aufladen, die für die Informationsübertragung zuvor verbraucht wurden. Daher maßen die Forscher jeweils zwei Hoffmann-Reflexe nacheinander in immer kürzer werdenden Abständen und ermittelten so, dass sich die Motoneuronen von Personen mit längerer Meditationspraxis schneller erholen, als diejenigen nicht-meditierender Menschen. Dies ist daher ein aussagekräftiges, objektives Maß für die effektive Funktionsweise des Nervensystems.

Besondere Bedeutung

Diese Forschung ist einzigartig, zeigt sie doch, dass eine einzige Erfahrung, die Erfahrung der Transzendenz und geistiger Ruhe, zum einen an der Geordnetheit der Gehirnwellen erkennbar ist und gleichzeitig viele verschiedene Auswirkungen auf geistige und körperliche Fähigkeiten hat. Natürlich ist es möglich - und auch das wurde durch verschiedene Forschungsvorhaben bestätigt - durch gezieltes Training einzelne dieser intellektuellen Faktoren zu verbessern. Damit bessert sich jeweils jedoch immer nur genau diejenige Fähigkeit, die mit größerem Zeitaufwand regelmäßig geübt wurde. Mit Hilfe der TM ist es demgegenüber jedoch möglich, mit ein und derselben Methode gleichzeitig alle Aspekte der Persönlichkeit wachsen zu lassen und dabei gleichzeitig noch das soziale Verhalten zu bessern, die Gesundheit zu stärken und etwas zum Frieden in der Gesellschaft beizutragen!

 

Referenzen:

1. International Journal of Neuroscience 13 (1981): S. 211 - 217

2. International Journal of Neuroscience 15 (1981): S. 151 - 157

3. Collected Papers, Vol. 1, (1977), S. 208 - 212

4. Collected Papers, Vol. 4 (1989), S. 2245-2266

5. Modern Science and Vedic Science, Vol. 2, No. 1, (1988), S. 3-59, (Collected Papers, Vol. 5, S. 3271 ff.)

 
Schul.
                        Leistungen

Verbesserte schulische Leistungen

durch Transzendentale Meditation

Grundschüler zeigen nach einjähriger Ausübung der Transzendentalen Meditation im Rahmen des Unterrichts gemäß dem in den USA standardisierten Iowa-Begabungstest eine hochsignifikante Zunahme ihrer schulischen Leistungen bei Aufsätzen, Lesen, Sprechen, Mathematik und Lernfähigkeit.

Eine deutliche Leistungssteigerung wurde in einer zweiten Studie bei Oberschülern des 9. bis 12. Jahrgangs festgestellt, die an einem Bildungstest teilnahmen. Eine dritte Untersuchung ergab, dass die Zeitdauer, während der Studenten die Transzendentale Meditation ausgeübt hatten, signifikant mit ihrer akademischen Leistung korrelierte, unabhängig von ihren IQ-Werten.

Referenzen: 1. Education 107 (1986): 49-54. 2. Education 109 (1989): 302-304. 3. Modern Science and Vedic Science 1 (1987): 433-468.

Verbesserte schulische Leistungen

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION

Wissenswerte Hintergrundinformation

Die seit 1972 bestehende ‚Maharishi School of the Age of Enlightenment’ ist eine private Schule in Fairfield, die vom ‚Iowa Department of Public Education‘ und der ‚Independent Schools Association for the Central States‘ staatlich anerkannt ist. Sie führt vom Kindergarten bis zur Hochschulreife mit der 12. Klasse. Die Schüler lernen alle normalen Schulfächer, jedoch eingebettet in die Wissenschaft der Kreativen Intelligenz und praktizieren im Rahmen des Unterrichts zusätzlich zweimal täglich die TM.

Bei standardisierten Leistungsnachweisen und Schülerwettbewerben gehört die Maharishi-Schule inzwischen zu den Top 1% der gesamten USA. Ihre Schüler schlagen Jahr für Jahr selbst die renommiertesten Schulen der USA, sowohl in den naturwissenschaftlichen Fächern, als auch in Sport, Musik und Theater und dies, obwohl sie mit 430 Schülern zahlenmäßig weit weniger stark sind, als die anderen amerikanischen Schulen. Anders als in Deutschland wählen die Elite-Schulen Amerikas ihre Schüler nach Leistungskriterien, aber selbst diese Schulen können mit der nicht-selektionierenden Maharishi-Schule leistungsmäßig nicht mithalten.

 

Durchführung der Untersuchung

Prospektive, nicht-randomisierte Untersuchung mit Vergleichbarkeit.

Die Forscher legten im Herbst 1983 100 Schülern der 3.-8. Klasse den ‚Iowa Test of Basic Skills’ (ITBS) vor, mit dem standardisiert Grundwissen abgefragt wird (getrennte Testung für Mathematik, Aufsätze, Lesen, Sprache, Vokabular, Arbeitshaltung). 75 Schüler füllten den gleichen Test im nächsten Frühjahr aus. 37 Schüler waren gerade neu in die Maharishi-Schule aufgenommen worden - sie wurden mit 38 Schülern verglichen, die schon länger diese Schule besuchten.

Diese Studie nutzte als Kontrolldaten einerseits einen standardisierten Test (ITBS), der die durchschnittlichen Leistungen der Schüler ganz Iowas als Vergleichsmaßstab enthält und zum zweiten eine zusätzliche Kontrollgruppe aus Schülern, die bereits seit längerem in die Maharishi-Schule gingen. Die Änderungen der schulischen Leistungen wurde statistisch mit dem ‚Wilcoxon Matched Pairs Sign Test‘ geprüft, einem Test, der Änderungen paarweise auf Signifikanz testet, in diesem Fall also die Herbst-Leistungen eines Schülers mit seinen Frühjahrsleistungen im selben Fach.

Ergebnisse der Studie

Im Herbst 1983 lagen die neu eingeschulten Schüler in ihrer Leistung auf dem 51. Percentil, also genau in der Mitte im Vergleich mit den Iowa-Normen. (Percentil = Rang: Bei der Standardisierung eines Tests werden die Getesteten  nach ihren Leistungen sortiert und dann 100 gleich großen Abschnitten zugeordnet; Beim späteren Einsatz des Tests wird dann jeder Schüler demjenigen vorher ermittelten Percentil oder Rang zugeordnet, in dem seine Leistung liegt.) Beim nächsten Test Ende Frühjahr hatten sich die neuen Schüler in fünf von sechs Skalen verbessert: bei Aufsätzen im Mittel um 15 Percentile, Lesen um 16, Mathematik um 31!!!, Sprache um 8  und Lernfähigkeit um 7. Mit der Skala Lernfähigkeit erfassten die Untersucher die Fähigkeit der Schüler, unabhängig zu lernen und sich Stoff selbständig zu erarbeiten. Der Wortschatz besserte sich um nur 3 Percentile, was nicht signifikant war. (s. Ergebnisse der Grafik der entsprechenden Overheadfolie).

Als die Forscher in einem weiteren Rechengang noch einmal nur die Daten der vorher leistungsschwächeren Schüler bewerteten, waren die Unterschiede sogar noch größer, denn diese Schüler zeigten signifikante Besserungen in allen sechs Leistungsbereichen: Percentil-Besserungen bei Aufsatz (21), Mathematik (20,5), Lesen (17), Sprache (20,5), Wortschatz (8,5) und Arbeitshaltung (21,5).

Demgegenüber hatten sich die Schüler, die schon länger die Maharishi-Schule besuchten, weiter in ihren Leistungen gesteigert, aber nicht mehr so dramatisch wie Schüler, die neu mit der TM begonnen hatten, da ihr Ausgangsniveau bereits deutlich höher war als das der Neueingeschulten. Sie zeigten signifikante Percentil-Verbesserungen bei Aufsatz (von 70 auf 77) Sprache (55 auf 64,5) und Lernfähigkeit (von 66,5 auf 71,0).

Insgesamt rangierten am Ende des Schuljahrs 81,6% der Neueingeschulten in den ITBS-Skalen oberhalb der Mittelwerte, zu Beginn des Jahres waren es nur 57,9% von ihnen. Die Schüler, die schon länger auf die Maharishi-Schule gingen, steigerten sich demgegenüber von 68% auf 82,7% Schüler, die oberhalb des durchschnittlichen Leistungsniveaus Iowas rangierten.

Ergänzende Anekdote

In einem Interview wurde einer der 18jährigen Schulabgänger gefragt: xEuer Lehrplan hat ungefähr fünfzig Prozent normalen Unterricht und fünfzig Prozent Vedische Fächer. Trotzdem schneidet ihr bei Schulwettbewerben besser ab. Woran liegt das?x Gabriel Thompson:x Die Vedischen Fächer geben uns das Grundwissen, in das wir die anderen Wissenszweige einordnen können. Deswegen können wir in kürzerer Zeit mehr aufnehmen und brauchen weniger Zeit zum Lernen.x

Der Schuldirektor Ashley Deans über seine Schulabgänger: xIch habe noch keinen ehemaligen Schüler getroffen, der keinen guten Job bekommen hätte. Erstens haben sie Unterstützung durch die Natur, zweitens sind sie außerordentlich kreativ und haben viel Energie. Alle streben nach Wohlstand und haben viele gute Ideen. Die Firmen, die sie einstellen, fragen immer, ob wir mehr Schüler für sie haben. Unsere Schüler haben einen guten Teamgeist, sind verantwortungsbewusst, lernfähig und lassen sich leicht einarbeiten.x

Übrigens: Auch die Maharishi Schule England rangiert unter den ersten 2,5% des United Kingdom!  

 

Referenz

Education 107 (1986), S.49-54, / Collected Papers, Vol. 5, S.3065 - 3068

 

Folgestudie

Eine zweite Studie zeigte ebenfalls signifikante Verbesserungen, diesmal bei Schülern der Klassen 9-12, gemessen mit dem ‚Iowa Test of Educational Development’.

Education 109 (1989), S. 302-304

 

Weitere Referenzen

1. Journal of the Social Behaviour and Personality 6 (1991), S. 189-247

2. Higher States of Human Development, Perspectives on Adult Growth, New York: Oxford University Press, 19090), S. 286-341

3.  Journal of Counseling Psychology 19 (1972), S. 184-187

 

Weitere Untersuchungen zum Thema

·         Die Zeitdauer, in der die Studenten die TM praktiziert hatten, korreliert signifikant mit ihren akademischen Erfolgen, unabhängig von ihren IQ-Werten.                                                            Modern Science and Vedic Science 1 (1987), S. 433-468

·         Größeres Interesse an akademischen Studien, größerer intellektueller und wissenschaftlicher Überblick:
1. Western Psychologist 4 (1974), S. 104-111;
2. Dissertation Abstracts International 38 (1976); 649 A - 650 A

·         Verbesserte akademische Leistungen bei Studenten
1. British Journal of Educational Psychology 55 (1985), S. 164-166; 
2. Collected Papers, Vol. 1, Arbeiten 59, 60, S. 393-399

·        Zunahme der Intelligenz bei Studenten
1. Journal of Personality and Individual Differences 12 (1991), S. 1105-1116,               
2. Perceptual and Motor Skills 62 (1986), S. 731-738                  
3.
Dissertation Abstracts International 38 (1977), 3372B

Weniger Schulabbrecher bei TM-Meditierenden
http://scienceblog.com/63732/transcendental-meditation-positively-impacts-student-graduation-rates/

Transzendentale Meditation wirkt sich positiv auf Schulabschlussquoten aus

Eine neue Studie, die im Juni 2013 in der Zeitschrift Education (Vol. 133, Nr. 4) veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Praxis der Transzendentalen Meditation im Vergleich zur Kontrollgruppe mit höheren Schulabschlussquoten korreliert.

Höhere Abschlussquoten wirken sich nicht nur auf die akademische und persönliche Karriere der einzelnen Schüler aus, sondern auch auf die Gesellschaft als Ganzes. Ein Schulabschluss (bedeutet im Vergleich zum Abbruch der High-School-Ausbildung) ein höheres Einkommen, weniger Kriminalität und Inhaftierung sowie weniger Abhängigkeit von staatlichen Hilfsprogrammen.

Die jüngsten Daten zeigen, dass nur 69 Prozent der Studenten an den Schulen der USA den Abschluss schaffen. Es wird geschätzt, dass im nächsten Jahrzehnt mehr als 12 Millionen Schüler ohne Abschluss von der Schule abgehen, was zu einem geschätzten Verlust für die Nation von fast 3 Billionen Dollar führt ($ 3.000.000.000.000).

"Obwohl es heutzutage Lichtblicke in der öffentlichen Bildung gibt, scheinen städtische Schulen im Allgemeinen an einer Reihe von Faktoren zu leiden, die zu schlechter Schulleistung und niedrigen Abschlussquoten führen", sagt der Hauptautor, Robert D. Colbert, Ph.D, außerordentlicher Professor und Direktor des Neag School of Education Diversity Council an der University of

Connecticut."Die Schüler brauchen zusätzlich eine Werteerziehung, welche ihnen die Möglichkeiten für den schulischen Erfolg bieten kann. Unsere Studie untersucht ein solches Programm, Transzendentale Meditation, das enorme Möglichkeiten zur Bereicherung des Lebens unserer Schüler zu bieten scheint."

In einem städtischen Gymnasium an der Ostküste wurde eine Analyse der Schulleistungen aller 235 Studenten während ihrer Abschlussklasse vorgenommen und untersucht, ob sie einen termingerechten Schulabschluss schafften. Die Ergebnisse zeigten eine um 15% höhere Abschlussquote für die gesamte meditierende Gruppe im Vergleich zur nicht meditierenden Kontrollgruppe, unter Berücksichtigung des Notendurchschnitts. Eine Subgruppen-Analyse zeigte einen weiteren Unterschied bei den Abschlussquoten um 25%, wenn man nur die schwächeren Schüler in beiden Gruppen in Betracht zog.

Sanford Nidich, Ed.D, Co-Autor und Professor für Pädagogik an der Maharishi University of Management sagt dazu: "Diese Ergebnisse zeigen zum ersten Mal, dass das Programm der Transzendentalen Meditation einen positiven Einfluss auf die Schulabschlussquoten haben kann. Der größte Effekt wurde bei den am meisten akademisch geforderten Studenten gefunden. Kürzlich veröffentlichte Forschungsergebnisse über höhere schulische Leistungen und verringerte psychische Belastung bei Schülern in städtischen Schulen können vielleicht mögliche Mechanismen als Erklärung für die höheren Abschlussquoten bieten, die in dieser Studie gefunden wurden."

Die Untersuchungsergebnisse zeigten auch signifikante Unterschiede in den Abbrecherquoten und den Aufnahmen ins College. Meditierende Schüler tendierten weniger zu Schulabbruch oder Haftstrafe und wurden eher in höheren Bildungseinrichtungen akzeptiert. Zukünftige Studien sind geplant.


Weniger Schulverweise und Schulverweigerer

"Since the schoolwide implementation of Quiet Time in 2008, suspensions have been cut in half, from 13 suspensions per 100 students in 2006-07 to six suspensions per 100 students in 2010-11. Truancy rates have dropped by 61 percent. In 2010-11, only 7 percent of students had unexcused absences or were tardy for three or more days, compared with 18 percent in 2006-07. According to data from the San Francisco Unified School District, VVMS currently boasts among the highest number of middle schools students who say they like their school and would recommend it to others."

"Seit der Implementierung des Programms "Schoolwide Quiet Time" (Transzendentalen Meditation in der Schule) im Jahr 2008 haben sich die Schulverweise halbiert, von 13 Schulverweisen pro 100 Schüler in den Jahren 2006-07 auf sechs Schulverweise pro 100 Schüler in den Jahren 2010-11. Der Anteil der Schulverweigerer ist um 61 Prozent gesunken. In den Jahren 2010 - 11 fehlten nur 7 Prozent der Schüler unentschuldigt oder kamen an drei oder mehr Tage zu spät, verglichen mit 18 Prozent in den Jahren 2006-07. Laut Statistik des San Francisco Unified School District hat die Visitacion Valley Mittelschule eine der größten Zahlen von Mittelschülern, die sagen, sie mögen ihre Schule und würde sie weiter empfehlen. "

Promising Research on Meditation in Schools

www.edutopia.org

 

Wachstum der Intelligenz

Wachstum der Intelligenz - erhöhter IQ

durch Transzendentale Meditation

Studenten an der Maharishi University of Management in den USA, die die TM und das TM-Sidhi-Programm über einen Zeitraum von 2 Jahren ausübten, verbesserten - im Vergleich zu Studenten einer anderen Universität Iowas - ihren IQ signifikant ebenso wie ihre Fähigkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen.

Erhöhte Intelligenz bei Oberschülern

In zwei Untersuchungen an Oberschülern sowie einer gemischten Gruppe von Studenten und Erwachsenen, die die Transzendentale Meditation regelmäßig ausübten, konnte eine hochsignifikante Zunahme der Intelligenz im Vergleich zu Kontrollgruppen, bei denen die Technik nicht oder nur unregelmäßig ausgeübt wurde, festgestellt werden. In der ersten Studie, die sich über 14 Tage erstreckte, wurde die nichtverbale Flüssigkeit bei intellektuellen Aufgabenstellungen getestet. Die zweite Studie über 16 Monate beinhaltete einen Vergleich der analytischen Unterscheidungsfähigkeit. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Programm der Transzendentalen Meditation den Menschen befähigt, auf neue Situationen mit mehr Anpassungsfähigkeit, Kreativität und besserem Verständnis zu reagieren.

Referenz 1: Dissertation AbstractsInternational 38, 7-B (1978): 3372-3373. Referenz 2: Gedrag:Tijdschriftvoor Psychologie 3 (1975): 167-182.

Größere Erfolgsquoten bei Prüfungen

Fünf Schulen in einem Township in Südafrika führten das Programm der Transzendentalen Meditation ein. Im darauffolgenden Schuljahr erhöhte sich die Erfolgsquote bei Prüfungen an diesen Schulen um 18 %.

 

Wachstum der Intelligenz - erhöhter IQ

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION

Wissenswerte Hintergrundinformation

Die Maharishi University of Management (MUM, früher Maharishi International University, MIU) wurde 1972  gegründet. Bei der Anerkennung durch die staatlichen Behörden waren die Behördenvertreter von der Struktur, dem Curriculum und dem vorbildlichen, geordneten Verhalten der Studenten und der Dozenten so beeindruckt, dass sie die Anerkennung als private Universität innerhalb kürzester Zeit aussprachen. Außer Human- und Tiermedizin, wohl aber Vedischer Medizin,  bietet die MUM inzwischen alle akademischen Fachbereiche bis zur Doktorwürde an.

 

Durchführung der Untersuchung

Prospektive Langzeitstudie mit Vergleichbarkeit, ohne Randomisierung.

Robert Cranson untersuchte in einer Langzeitstudie über zwei Jahre 45 Studenten der Maharishi University of Management (MUM, Fairfield, Iowa), die die TM bzw. die TM und TM-Sidhis ausübten, und verglich sie mit 55 Studenten einer anderen Universität in Iowa. Die Vergleichbarkeit der Experimental- und der Kontrollgruppe wurde hinsichtlich des Alters der Studenten, ihres Ausbildungshintergrunds, des Jahres-Einkommens des Vaters sowie des Ausbildungsgrads des Vaters kontrolliert.

Die Intelligenz der Studenten wurde 1985 und 1987 im Abstand von zwei Jahren mit Hilfe des ‚Cattell‘s Culture Fair Intelligence Test‘ (CFIT) ermittelt. Zusätzlich maß der Untersucher die Reaktionsgeschwindigkeit mit ‚Hick‘s reaction time measures’, einem Test, der die Reaktionsgeschwindigkeit auf zwei verschiedene Arten misst.

 

Ergebnisse

Die Experimentalgruppe (MUM) verbesserte sich mit dem CFIT-Intelligenztest signifikant gegenüber der Kontrollgruppe. Die MUM-Studenten besserten sich von 116 Punkten auf 121 Punkte, während die Kontrollgruppe, die ebenfalls mit durchschnittlich 116 Punkten begann, sich nach zwei Jahren unverändert auf dem Wert  gleichen Wert befand. Die Verbesserung der MUM-Studenten war mit p <.005 hoch signifikant.

Die Ergebnisse des Reaktionsgeschwindigkeits-Tests entsprachen denen des Intelligenztests:  Die MUM-Studenten verringerten ihre Reaktionszeit von durchschnittlich 350 msec auf 314 msec, während die Studenten der Kontrollgruppe sich von 467 msec (also schon von Anfang an im Mittel deutlich langsamer) auf 492 msec verschlechterten. Auch dieser Unterschied ist hoch signifikant mit p <0,001.

 

Besondere Bedeutung

Bemerkenswert ist, dass die Studenten der Kontrolluniversität trotz fortlaufenden akademischen Lernens ihre Intelligenz nicht steigerten - d.h. die Studenten füllen ihre Köpfe mit theoretischem Wissen, können bei dem Ausbildungssystem jedoch ihre Lebenstüchtigkeit nicht gleichzeitig verbessern. Die zwei Jahre verschlechterten sogar ihre Reaktionsgeschwindigkeit. Die MUM-Studenten, die die gleiche Zeit ihren Studien widmeten, konnten gleichzeitig jedoch ihren IQ steigern und ihre sensorisch-motorische Kontrolle verbessern (sensorisch = Sinneswahrnehmung/motorisch = Muskeltätigkeit). Mit Hilfe der TM wächst man ganz nebenher auf vielen Ebenen gleichzeitig und nutzt seine Lebenszeit viel intensiver und erfolgreicher! 

 

Ergänzende Anekdote

Als im Rahmen der Prüfung zur staatlichen Anerkennung Behördenvertreter erstmals die MUM inspizierten, waren sie positiv berührt von der Ordnung und dem Eifer, mit dem die Studenten bei ihrer Arbeit waren sowie von dem entspannten Klima zwischen Studenten und Dozenten. Dies stand nicht nur im großen Kontrast zu dem Zustand der von ihnen sonst besuchten Universitäten, sondern unterschied sich insbesondere von der gleichen Universität von vor wenigen Jahren, denn die Behörden mussten dem früheren Universitätsverein die Lizenz entziehen, da die Drogenprobleme in der Universität damals nicht mehr unter Kontrolle zu bringen waren. Bei einem seiner Rundgänge sah nun ein Prüfungskommissar an einem Anschlagbrett der Studenten eine Zehn-Dollar-Note an einer Stecknadel. Auf seine überraschte Frage hin, was das denn zu bedeuten habe, sagte der Begleiter der MUM: „Oh, die hängt dort schon seit vier Wochen, offensichtlich hat sich derjenige, dem sie gehört, bisher noch nicht gefunden!„

(Berichtet von Michael Rabben, Physiker und TM-Lehrer, damals Student der MUM).

 

In den USA werden jährliche Statistiken angefertigt, die verschiedene Unis hinsichtlich des Erfolgs ihrer Absolventen miteinander vergleichen. Darin wird der Ausbildungsstand der Abgänger verglichen, die Anzahl der Studenten, die sofort eine Arbeitsstelle bekamen sowie die Höhe des Gehalts der ersten Anstellung.  Auch hierbei rangierten die MUM-Absolventen unter den ersten der gesamten USA.

 

Referenz

Robert Cranson: Increased General Intelligence through the Transcendental Meditation and TM-Sidhi-Program, Abstract of a paper presented at the Annual Meeting of the American Psychological Association, New Orleans, August 1989

 

Folgeuntersuchungen

In Volume 5 der Collected Papers finden sich insgesamt 13 neuere Studien zu Verbesserungen der Intelligenz, Lernen und akademischen Leistungen aus den Jahren 1985 - 1989, ab. S. 3056 - 3089.

Kognitive Leistungen

Verbesserte kognitive Leistungen

durch Transzendentale Meditation

Die Fähigkeiten von 362 Schülern/Studenten aus Taiwan wurden mit sieben kulturunabhängigen Intelligenztests gemessen. Diejenigen von ihnen, die die Transzendentale Meditation erlernt hatten, verbesserten ihre Fähigkeiten innerhalb von 6 Monaten in allen 7 Tests signifikant. Im Gegensatz dazu zeigten Schüler/ Studenten der Kontrollgruppen, die entweder ein Nickerchen hielten oder keine Übungssitzungen durchführten, keinerlei Veränderungen. Die Ausübung einer traditionellen chinesische Meditation besserte im gleichen Zeitraum nur zwei Variablen (IT und GEFT). (Doppelblind-Studie)

Verbesserte kognitive Leistungen

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Medizinische Grundlagen

Eine Anzahl physiologischer Veränderungen, die in früheren Studien während der TM gemessen wurden, erklären Verbesserungen in geistigen Leistungen durch die TM, wie beispielsweise erhöhter Blutfluss im Gehirn sowie die erhöhte EEG-Gehirnwellenkohärenz bei Parametern, die typischerweise kognitive (Verstandes-) Leistungen begleiten. Dazu gehören:

· die nach einem Reiz (Stimulus) verminderte Latenzzeit (Zeit, die bis zu einer Reaktion verstreicht),

· die höhere Amplitude (Höhe) der Gehirnwellen während der TM sowie

· die breitere Ausbreitung der Potenziale, die durch Sinnesreize oder geistige Leistungen ausgelöst

   werden, auf der Gehirnrinde.

· Überdies wird das Neuropeptid Vasopressin vermehrt gebildet, das Gedächtnisleistungen verbessert,

· die Produktion des Hauptstresshormons Cortisol wird reduziert, sowohl während als auch außerhalb der TM-Meditation. Dies ist deshalb bedeutsam, weil erhöhte Cortisolspiegel die Gedächtnisleistungen   verringern und chronische Cortisolerhöhung sogar dazu führt, dass  im Hyppocampus (einer Gehirnregion) so viele Nervenzellen zugrunde gehen, dass bestimmte Gedächtnisleistungen nicht mehr möglich sind.  

Durchführung der Untersuchung

Prospektive Doppelblindstudie mit Zufallsverteilung, Vergleichbarkeit und hoher Stichprobengröße.

Die Forscher wollten hier verschiedene Arten geistiger Funktionen wie Sinne, Geist, Intellekt, Gefühle und Ego untersuchen, wie sie in Maharishis vedischer Psychologie beschrieben werden. Sie entwarfen drei verschiedene Studiendesigns und untersuchten dafür insgesamt 362 chinesische Gymnasialschüler und Studenten aus drei verschiedenen Lehrinstituten Taiwans. Die Versuchsgruppen erlernten in allen drei Gruppen die TM, während die Kontrollgruppen der drei Studien jeweils unterschiedlich waren (s.u.). In allen drei Experimenten praktizierten die Schüler und Studenten die erste Übungssitzung morgens in der Schule, die zweite nachmittags zu Hause. Die Compliance (die Quote des Mitmachens) betrug 85%.

Diese Studienreihe ist die einzige TM-Doppelblindstudie, denn nur der jeweilige Schuldirektor war eingeweiht, aber Studenten und Testleiter wussten nicht, dass mit den Tests die Auswirkungen der TM gemessen werden sollten. Dies war möglich, da die Studenten in Taiwan am Ende des Schuljahres ohnehin regelmäßig getestet wurden; Im Rahmen der Studie wurden lediglich andere Testverfahren verwendet als üblicherweise.

Das Studienergebnis ist damit äußerst valide (aussagesicher): prospektiv, hohe Personenzahl, Zufallsverteilung, hohe Compliance, d.h. geringe Anzahl an Aussteigern und doppelblind.

 

Die kognitiven Leistungen (alle Arten von Leistungen des Verstandes) aller Studenten wurden zu Beginn und zum Ende des jeweiligen Experiments mit den gleichen (ins chinesische übersetzten) standardisierten Tests gemessen. Sechs dieser Tests werden regelmäßig in den verschiedensten Teilen der Erde eingesetzt, alle sieben gelten als kulturunabhängig und messen neben der Intelligenz auch emotionale Faktoren, die für akademischen Erfolg mit entscheidend sind. 

 

1.   CFIT - ‚Culture Fair Intelligence Test’: misst „flüssige Intelligenz“, die Fähigkeit erfolgreich mit neuen Situationen umzugehen. Frühere Studien haben gezeigt, dass die TM die Ergebnisse des CFIT um durchschnittlich 2 IQ-Punkte pro Jahr verbessert (Aron, Orme-Johnson, Brubaker,1981/ Cranson et al., 1991/ Dillbeck, Assimakis, Raimondi, Orme-Johnson, Rowe, 1986).

2.      IT - ‚Inspection Time’: Dieser Test schätzt die Geschwindigkeit ein, mit der die Studenten einen Sinnesreiz in ihr Kurzzeitgedächtnis übertragen können. Der IT korreliert mit dem IQ zu r=0,5 - 0,7.

3.      CTI - ‚Constructive Thinking Inventory’: Dieser Test misst praktische Intelligenz, nicht-kognitive Fähigkeiten und Haltungen, die Erfolg in der Arbeit, der Liebe und sozialen Beziehungen voraussagen und dafür sorgen, dass es dem Getesteten emotional und körperlich gut geht. >

4.   GEFT - ‚Group Embedded Figures Test’: misst Feldunabhängigkeit, als eine Bündelung psychologischer  Eigenschaften, die viele Dimensionen von Verstandesleistung mitbestimmen. Die mit dem GEFT gemessene Feldunabhängigkeit ermöglicht zuverlässige Aussagen über akademischen Erfolg. Frühere Tests ergaben, dass TM die Feldunabhängigkeit verbessert (Gelderloos, Lockie, Chuttoorgoon, 1987/ Jedrczak, Clements, 1984/ Pelletier, 1974).  

5.  TCT-DP -  xTest for Creative Thinking-Drawing-Productionx: Dieser Test soll ganzheitliche Kreativität der gesamten Hirnleistungen messen, die voraussetzt, dass der Getestete Intellekt, Gefühle und erkennende Fähigkeiten ausgewogen nutzt. Der TCT-DP misst Eigenschaften wie umfassendes Denken, Analyse, Neugier, Unkonventionalität, Synthese und Risikobereitschaft bzw. - vermeidung. Frühere Studien haben mit vergleichbaren Tests ergeben, dass die TM die hier gemessenen Fähigkeiten verbessert  (Torrence Test of figural and verbal creativity: Jedrczak, Beresford, Clements, 1985/ Travis 1979).

6+7.  2 Untereinheiten des STAI - xState Anxiety Inventoryx: Der STAI ist der am breitesten verwendete Angstfragebogen überhaupt, wobei Ängste ein Hauptmerkmal für geistige Gesundheit darstellen. Auch hier zeigten bereits frühere Studien die positiven Auswirkungen der TM auf Ängste (Eppley, Abrams, Shear, 1989). Der STAI wurde mit einbezogen, um die mögliche Rolle von Ängsten bei der Ausprägung kognitiver Fähigkeiten einschätzen zu können.   

Ergebnisse

Die statistische Auswertung war die Kovarianzmessung (ANCOVA), d.h. die Werte jedes Studenten wurden mit seinen eigenen vom Beginn/Ende verglichen.

 

Experiment I: 6 Monate. 154 Studenten beiderlei Geschlechts aus vier verschiedenen Klassen des 1. Jahres der Hochschule (78 Jungen, 76 Mädchen), Durchschnittsalter 16,5 Jahre. Sie wurden randomisiert und drei Gruppen zugeteilt. Sie erlernten entweder die TM (n = 56) oder blieben sechs Monate lang in einer Warteliste und hielten 2 x 20 Minuten ein Nickerchen statt zu meditieren (n = 58). Eine zusätzliche Kontrollgruppe „kein Interesse“ machte keines von beiden (n = 40).

Im Vergleich mit der Nickerchen-Gruppe zeigte sich, dass die Ausübung der TM in sechs der sieben Tests signifikante Verbesserungen brachte. Der CFIT = flüssige Intelligenz war nicht signifikant. weiter

Experiment II: 6 Monate. 118 Gymnasialschülerinnen aus drei verschiedenen Klassen, mittleres Alter 14,6 Jahre. Eine Schulklasse erlernte die TM (n = 37), die zweite bildete eine aktive Kontrollgruppe mit Kontemplation (n = 41), deren engagierte Übungsleiterin der Überzeugung war, dass diese traditionelle chinesische Meditation, die das TAO (xreine Intelligenzx) mit Hilfe von Kontemplation erreichen sollte, mindestens so effektiv wie die TM wäre, und die dritte Klasse machte xkeine Übungenx (n = 40).

Die TM-Gruppe zeigte gegenüber der Kontrollgruppe ohne Übungen Verbesserungen in allen 7 Testverfahren. Im Vergleich mit der chinesischen Kontemplation zeigten sich signifikante Verbesserungen durch die TM in 5 der 7 Testskalen, GEFT (eingebettete Figuren erkennen) und CFIT (Fähigkeit neue Situationen handzuhaben) unterschieden sich nicht signifikant.

Die Kontemplation war lediglich beim GEFT (eingebettete Figuren erkennen) und beim IT (Sinnesreize und Kurzzeitgedächtnis) signifikant besser als die Kontrollgruppe ohne Übungssitzungen, in fünf der sieben Tests zeigte die chinesische Meditation aber - ganz im Gegensatz zur TM - keinen signifikanten Unterschied zu den Studenten ohne Übungen.

 

Experiment III: 12 Monate. 99 männliche Studenten aus Süd-Taiwan mit einem Durchschnittsalter von 17,8 Jahren, die als Hauptfach Technisches Zeichnen studierten; TM-Experimentalgruppe (n = 51), Kontrollgruppe ohne Behandlung (n = 48). Die TM-Gruppe verbesserte sich in allen 7 Variablen noch intensiver, als in der 6-Monats-Testung von Experiment I und II.

 

Gesamtergebnis aller drei Experimente (s. Schaubild): Die Untersucher fassten alle Zahlen der drei Einzelstudien nochmals statistisch zusammen und ermittelten daraus Standardabweichungen. Es handelt sich dabei also nicht um die absoluten Zahlen, sondern errechnete Entsprechungen, die vergleichbar und übersichtlicher sind. Die Grafik dokumentiert die ermittelten positiven Veränderungen, daher wurden der Übersichtlichkeit halber die Größen für die beiden Angsttests und die IT (Inspektionszeit) umgekehrt.

In diese Mittelwerte gingen die Zahlen der TM und der Nickerchen-Gruppe aus Experiment I und der Vergleich TM/keine Übungssitzungen aus Experiment II und III ein. Die p-Werte waren dabei hoch signifikant zwischen p < 10-3 und p < 10-16 !!

 

Besondere Bedeutung

Experiment 1 und 2 widerlegten die Behauptung, dass die erstaunlichen Auswirkungen der TM lediglich auf den Effekt unstrukturierter Ruhe zurückzuführen seien. Das Nickerchen zeigte nicht mehr Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten als gar keine Übungen, nur die TM zeigte signifikante Verbesserungen in allen 7 Skalen, (wobei die letzte dieser Skalen nicht signifikant war). Das Experiment 2 maß dann die TM im Vergleich zu einer anderen Meditationsmethode, die der TM vom Ansatz mehr ähnelte. Die chinesische Kontemplation schnitt nicht wesentlich besser als die Nickerchen ab, lediglich bei 2 Skalen waren überhaupt signifikante Verbesserungen messbar. Dieses Ergebnis erhärtet nochmals die Meta-Analyse von 475 Studien mit ca. 20.000 untersuchten Personen, die zeigt, dass nicht alle Meditationstechniken die gleichen Ergebnisse bringen (Orme-Johnson & Walton, 1998).

Die Ergebnisse der Experimente waren unabhängig von Geschlecht und Alter der Schüler/Studenten, von der Art des Lehrinstituts (privat/staatlich), von der geographischen Lage Nord/Süd-Taiwan) und unabhängig davon, ob die Schüler/Studenten ihre Kursgebühr (50$) selbst bezahlen mussten oder die Schule sie übernommen hatte.

Die Korrelation zwischen den Angstskalen und den anderen kognitiven Tests betrug r = 0,65, was bedeutet, dass neben der Angstreduktion weitere Faktoren in der TM wirken, die die Leistungen des Verstandes verbessern.

 

Referenz

Kam-Tim So, David W. Orme-Johnson: Three randomized experiments on the longitudinal effects of the Transcendental Meditation technique on cognition, Intelligence 29, (2001), 419-440.

Erweiterte Wahrnehmung und erhöhte Konzentrationfähigkeit

Feldunabhängigkeit wird mit größerer Fähigkeit in Verbindung gebracht, Erfahrungen zu assimilieren und einzuordnen, einer größeren geistigen Organisationskraft und größerer kognitiver Klarheit, besserem Gedächtnis, besserem kreativen Ausdrucksvermögen, und einem stabileren inneren Bezugssystem. Die Ergebnisse zeigen, dass die Praxis der Technik der Transzendentalen Meditation eine höhere Feldunabhängigkeit entwickelt. Diese Verbesserung bei Meditierenden durch Transzendentale Meditation ist bemerkenswert, weil man bisher dachte, dass sich diese grundlegenden Wahrnehmungsfähigkeiten nicht über das frühe Erwachsenenalter hinaus verbessern.

Referenz I: Influence of Transcendental Meditation upon autokinetic perception, Perceptual Motor Skills 39: 1031-1034, 1974. Referenz II: Longitudinal effects of the Transcendental Meditation and TM-Sidhi programme on cognitive ability and cognitive style, Perceptual and Motor Skills 62: 731 738, 1986.

Steigerung der Kreativität

Bei diesem Kreativitätstest wurde eine Gruppe von Personen, die nach dem Vortest TM erlernte, mit einer Kontrollgruppe verglichen, die nicht TM erlernte. Die Teilnehmer der TM-Gruppe zeigten im Nachtest nach fünf Monaten deutlich mehr Originalität und Flexibilität bei der Lösung figürlicher Aufgaben und Flüssigkeit der Ideenentwicklung bei der Lösung verbaler Aufgaben.

Referenz 1: The TM technique and creativity: A longitudinal studyof Cornell University undergraduates, Journal of CreativeBehavior 13: 169-190, 1979.

Referenz 2: A psychological investigation into the sourceof the effect of the Transcendental Meditation technique, (Ph.D. dissertation, York University) DissertationsAbstractsInternational 38, 7-B: 33723373, 1978.

Gesteigerte Selbstverwirklichung

Eine statistische Meta-Analyse aller verfügbaren Studien (42 voneinander unabhängige Ergebnisse) weist darauf hin, dass die Zunahme der Selbstverwirklichung durch die Technik der Transzendentalen Meditation viel größer ist als bei Konzentrations-, Kontemplations- oder andere Techniken zur Persönlichkeitsentfaltung. Selbstverwirklichung bedeutet, dass das innere Potenzial in allen Lebensbereichen stärker zum Ausdruck kommt in Form von Integration und Stabilität der Persönlichkeit, Selbstachtung, emotionaler Reife, der Fähigkeit zu herzlichen zwischenmenschliche Beziehungen sowie angemessenen Reaktion auf Herausforderungen.

Literatur:

1. Journal of Social Behavior and Personality 6 (1991): 189-248.
2. Journal of Counseling Psychology 19 (1972): 184-187.
3. Journal of Counseling Psychology 20 (1973): 565-566.

Übersicht wissenschaftlicher Studien Statistische Grundbegriffe Neueste
Forschungsergebnisse

Maharishi-Effekt, soziale Gesundheit, Weltfrieden
zurück weiter