| Übersicht wissenschaftlicher Studien | Statistische Grundbegriffe | Neueste Forschungsergebnisse |
|
Maharishi-Effekt, soziale Gesundheit, Weltfrieden | |||||
| zurück | weiter |
| Disclaimer: Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich dem Erziehungs- und Bildungszweck und nicht der Diagnose, Behandlung, Heilung, Linderung oder Vorbeugung einer Krankheit. Für diese Fälle wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Wissenschaftliche Abbildungen nach Vorlagen und mit Genehmigung der Maharishi Veda GmbH (www.meditation.de) |
||||||||
Reduktion von Arteriosklerose |
||||||||
![]() |
Abbau von Schlafstörungendurch Transzendentale MeditationVerringerung der Zeit, die bis zum Einschlafen benötigt wird. Die durchschnittliche Zeit, die Personen mit chronischen Schlafstörungen (gemessen in Minuten) bis zum Einschlafen brauchten, vor Beginn der Studie und nach dem Erlernen der TM nach 1, 2 und 3 Monaten. |
Abbau von Schlafstörungen
DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION
Nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin leidet jeder vierte Deutsche gelegentlich oder sogar häufig an Schlafstörungen! Damit ist diese Studie für mindestens 25% Eurer TM-Interessenten hochinteressant. Da sowohl das Gehirn wie alle Organe in der Nacht regenerieren, führt ein chronischer Schlafmangel zu depressiver Verstimmung und Aufmerksamkeits- und Kreativitätsdefiziten. Ein Großteil aller Arbeits- und Verkehrsunfälle gehen auf sein Konto, ganz zu schweigen von zwischenmenschlichen Spannungen und Reibungen in der Familie und am Arbeitsplatz. Die geschätzten volkwirtschaftlichen Kosten für Ausfälle durch Stress und Schlafmangel belaufen sich in Deutschland pro Jahr auf mehrere hundert Milliarden €uro.
Medizinische Grundlagen
Schlafstörungen gehen immer mit einer zu hohen Aktivität des sympathischen Nervensystems einher. Sie können durch alle Faktoren entstehen, die Vata erhöhen: geistige und körperliche Überaktivität, Erschöpfung, Sorgen, aber auch Fasten, Vitamin- und Mineralmangelzustände, Elektrosmog etc., sowie zu spätes Essen am Abend. Schlafstörungen sind weit verbreitet und mit Baldrian & Co. kaum zu bessern, während chemische Pharmaka starke Nebenwirkungen haben (Abgeschlagenheit am nächsten Morgen bis zur Verkehrsuntauglichkeit, teilweise Unterdrückung der wichtigen Traumphasen ...).
Prospektive Doktorarbeit ohne Vergleichbarkeit, Zufallsverteilung und Kontrollgruppe, statt dessen wurden die Patienten mit sich selbst vor Beginn der TM-Praxis verglichen, was wissenschaftlich korrekt ist. Es wurden 10 Patienten mit chronischen Schlafstörungen von ihrem jeweiligen Arzt der Studie zugewiesen. Sie füllten jeden Tag einen identischen Fragebogen aus, mit dem sie am Morgen bewerteten, wie lange sie bis zum Einschlafen gebraucht hatten: 30 Tage vor Erlernen der TM (Vortest) bis 30 Tage nach Erlernen (Nachtest) und dann noch einmal jeweils für 10 Tage nach 60 und 90 Tagen TM-Praxis, was das Datenmaterial vergrößerte.
Die Einschlafzeit verringerte sich innerhalb von 4 Wochen signifikant von durchschnittlich 75,6 Minuten (Vortest) auf 15,2 Minuten (Nachtest), also von 1 1/4 Stunde auf 1/4 Stunde! und blieb ohne signifikante Unterschiede auf dem niedrigen Niveau während der folgenden 3-Monats-Nachtestung.
Der Autor ließ dieselben von ihm untersuchten schlafgestörten Personen in einer Folgestudie auch noch nach jeweils 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 Monaten jeweils für 10 Tage den subjektiven Schlafreport ausfüllen (s.o.). Dabei zeigte sich deutlich, dass der positive Effekt der TM in allen Folgemonaten unverändert weiter bestand, die TM also auch auf Dauer nichts von ihren positiven Wirkungen auf das Schlafmuster einbüßt.
Menschen, die durch die TM wieder besser schlafen können, profitieren gleich doppelt: Zum einen sind sie allein durch das Mehr an Schlaf wieder deutlich fröhlicher und leistungsfähiger, was bereits für sich genommen eine neue Lebensqualität ausmacht. Zum zweiten entwickeln sie durch die TM ihr Bewusstsein noch zusätzlich mit allen damit verbundenen positiven Folgen.
Referenzen
1. Donald E. Miskiman, Graduate Department of Psychology,
The Treatment of Insomnia by the Transcendental Meditation Program, 1972.
2. Donald E. Miskiman, Graduate Department of Psychology,
Effects of the Transcendental Meditation Program in the Treatment of Insomnia, 1975
Beide in: Collected Papers, Vol. 1, Paper 41 und 42 , S. 296-299
Das Schlafverhalten ist eng gekoppelt ist mit dem Ausmaß von Ängsten und der Fähigkeit zu entspannen. Daher untermauern alle TM-Studien, die physiologisch und psychologisch Besserungen in diesen Bereichen zeigen, die Fähigkeit der TM bei Schlafstörungen ausgleichend wirken zu können.
![]() |
Reduktion von Bronchialasthmadurch Transzendentale MeditationVerbesserungen des Atemwegswiderstands und Reduktion der Symptome bei Patienten mit behandlungsbedürftigem Bronchialasthma. 94% der TM-Patienten zeigten eine Verbesserung des Atemwegs Widerstands, die Schwere der Symptome ließ ebenfalls messbar nach. 74% der Patienten empfanden eine Verbesserung ihres Asthmas, kein Patient empfand eine Verschlechterung.Diesen Ergebnissen zufolge ist TM ein hilfreicher Therapieansatz, um das Asthma deutlich zu lindern und Medikamente reduzieren zu können. |
Reduktion von Bronchialasthma
DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION
Etwa 10% der Deutschen leiden Erhebungen zufolge an asthmatischen Erkrankungen.
Asthma (griech.: Keuche) entsteht durch folgende Störungen der Bronchiolen (kl. Bronchienäste):
1. die Muskeln innerhalb der Bronchiolenwand verkrampfen sich (Brochospasmus) und
2. die Schleimhaut, die die Bronchiolen auskleidet, schwillt an (durch Infektion und/oder Allergie).
Wegen des dadurch verringerten Durchmessers der Bronchiolen kann der Asthmatiker nur unter großer Anstrengung Luft aus der Lunge herauspressen. Am Ende der Ausatmung ist die Lunge noch mit verbrauchter Luft gefüllt und es fällt dementsprechend schwer, wieder sauerstoffreiche Luft einzuatmen.
Es gibt verschiedene Arten von Asthma:
· allergisches Asthma - ausgelöst durch
a) Tierhaare, Pollen, Hausstaub, usw.,
b) Umweltverschmutzung (Kinder in den Städten)
c) Berufsasthma (Mehlstäube, Lösungsmittel in der Atemluft) etc.)
· Anstrengungsasthma (durch körperliche und seelische Anspannung hervorgerufen) und
· Infektasthma (entwickelt sich nach jahrelang bestehender chronischer Bronchitis).
Oft ist die Neigung zu Asthma genetisch mitbedingt.
Fast alle Arten von Asthma gehen mit Entzündung der Bronchialschleimhaut einher, hängen also auch mit der Abwehrlage eines Patienten zusammen. Asthma verstärkt sich bekannterweise unter Angst und Anspannung. Jeder Stressreiz aktiviert das sympathische Nervensystem. Dieses aktiviert bzw. verkrampft alle Muskeln (Beispiel: Nackenverspannungen!).
Die Schwere eines Asthmas wird mit einem genormten Gerät (Spirometer) gemessen. Dabei bläst der Patient durch ein Rohr, das den Widerstand, den er mit seiner Atemluft überwinden kann, also die Kraft, die sein Luftstrom bei der Ausatmung erreicht, objektiv misst (Atemwegswiderstand).
Einfachblindstudie mit Vergleichbarkeit, Zufallsverteilung und Kontrollgruppe.
20 Asthmatiker, Alter: 14-57 Jahre, (ohne komplizierende Herz- oder - Lungenerkrankung oder psychiatrische Störungen), wurden per Zufallsverteilung entweder der TM- oder der Kontrollgruppe zugeteilt (, die die gleiche Zeit täglich statt zu meditieren mit Lesen verbrachte). Die Medikation beider Gruppen war vergleichbar und blieb während der Dauer der Studie unverändert. Der Atemwegswiderstand wurde direkt vor Studienbeginn sowie nach 3 und 6 Monaten TM-Praxis gemessen.
I. 94% der TM-Patienten zeigten bei der Messung mit dem Spirometer eine Verbesserung des Atemwegswiderstands.
Zusätzlich schätzten die Patienten selbst und die behandelnden Ärzte die Schwere der Symptome täglich auf einer Skala ein.
II. 74% der Patienten empfanden subjektiv eine Verbesserung ihres Asthmas, 69% gaben an, dass sich ihre allgemeine Gesundheit gebessert hatte, 63% fühlten sich emotional besser als ohne TM. Kein Patient empfand eine Verschlechterung einer dieser Faktoren.
III. Der Einschätzung der Ärzte zufolge waren 55% der Patienten gebessert, 27% hatten sich ihrer Einschätzung nach verschlechtert.
Lediglich 11% der Kontrollgruppe schätzten das Lesen als hilfreich für ihr Asthma ein.
6 Monate nach Studienende meditierten noch 80% der Asthmatiker, 60% empfanden die TM weiterhin als hilfreich bei der Linderung ihres Asthmas.
Besondere Bedeutung
Diesen Ergebnissen zufolge ist TM auf jeden Fall ein hilfreicher Therapieansatz, um das Asthma deutlich zu lindern und Medikamente einsparen zu können. Fünf der TM-Patienten nahmen zu Beginn der Studie Prednisolon (Cortison), drei von ihnen hatten das Medikament nach drei Monaten bereits ganz abgesetzt - und selbst ohne es war die Schwere ihres Asthmas geringer als vorher mit Cortison und ohne TM (dies war aufgrund der geringen Fallzahlen statistisch nicht berechenbar). Erfahrungen von Asthmatikern, die mit TM beginnen und regelmäßig meditieren, zeigen jedoch, dass es in der Praxis sehr häufig gelingt, diese Erkrankung damit ganz auszuheilen.
· Diese Asthmastudien wurden durchgeführt, weil bei vorausgehenden Fragebogenaktionen gehäuft Personen darauf hinwiesen, dass TM eine deutliche Erleichterung ihres Asthmas mit sich brachte.
· Entgegen der Auffassung der Schulmedizin, die Asthma als eine unheilbare Erkrankung ansieht, geht Maharishis Vedische Medizin davon aus, dass man Asthma mit der Kombination verschiedener vedischer Therapieansätze durchaus heilen kann, die Erfahrungen der Ayurveda-Ärzte bestätigen dies.
Deutsche Sekretärin, 54 Jahre. Seit ihrem 2. Lebensjahr "Erstickungsanfälle", immer wieder Bronchitis, die Atemnot wurde schnell massiv, wie bei einigen ihrer Vorfahren. Bereits mit 3 1/2 J. die erste erfolglose Kur, mit 4 1/2 musste sie zu einer schwedischen Tante umziehen, in der Hoffnung, dass die Luftveränderung die Atmung erleichtern würde. Trotz aller Versuche und Behandlungen, trotz täglichen Inhalierens "ging bei der kleinsten seelischen Belastung, bei geringster Anforderung die Lunge zu". Selten war sie für wenige Tage beschwerdefrei. Ab dem 22. Lebensjahr war "der Kloß auf der Brust so extrem", dass die Patientin ständig vornüber gebeugt ging. Jahrelang nahm sie täglich verschiedene Sprays und Beruhigungstabletten. Mit 34 Jahren begann sie mit Yoga-Übungen - das erste Mal in ihrem Leben brachte etwas überhaupt Erleichterung! Dadurch ermutigt, erlernte sie mit 36 die TM. Zuerst wurde sie innerlich stabiler und selbständiger. Bereits innerhalb der ersten Wochen der regelmäßigen Praxis löste sich der Kloß auf der Brust, der jahrelang ihr ständiger Begleiter gewesen war, zunehmend auf - dies war gerade während der Ausübung der TM deutlich zu spüren. Lunge und Bronchien fühlten sich leichter, das Durchatmen war freier, der Schleim wurde immer weniger. Es ging täglich bergauf, nach zweieinhalb Monaten konnte sie schließlich in jeder Situation wieder frei durchatmen. Nach sechs Monaten hatte sie noch einmal einen schweren Asthma-Anfall, der sie einen Tag lang quälte. Sie praktiziert diese Technik noch heute und erfreut sich der vielen anderen positiven Auswirkungen der TM in ihrem täglichen Leben - inzwischen ist sie seit 20 Jahren frei von Asthma.
Clinical Research, 21, S. 278, 1973
Weitere Untersuchungen zum Thema
Respiratory Therapy: The Journal of Inhalation Technology, 3, S.79-80, 1973
Respiration, 32, S. 74-80, 1975
Alle drei Studien abgedruckt in :Collected Papers, Vol..1, Papers 36, 37 und 38, S. 279 - 286
Journal of Applied Physiology: Respiratory, Environment and Exercise Physiology, Vol. 56 (3): S. 607 - 612, 1984
Dr. Karin Pirc: Asthma ist heilbar, Lübbe-Verlag 1999, ISBN 378 57 09 722
![]() |
Reduktion arterieller Hypertoniedurch Transzendentale MeditationTM verringert erhöhten Blutdruck nicht weniger als chemische Blutdruckmedikamente, ohne deren schädliche Nebenwirkungen. TM senkt den Blutdruck doppelt so stark wie progressive Muskelentspannung und sieben mal stärker als ein Schulungsprogramm zur Änderung von Lebensstil und Ernährung. Gemessene Blutdruckwerte minus den gemittelten Werten vor Beginn der Studie (ANCOVA-Vergleich). |
Reduktion arterieller Hypertonie
DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION
In allen westlichen Industrienationen rangiert hoher Blutdruck mit seinen vielfältigen Folgeerkrankungen als Killer Nr.1. Offiziellen Erhebungen zufolge beeinträchtigt bei 20% der Menschen hoher Blutdruck die Lebenserwartung, schätzungsweise ein weiteres Fünftel der Bevölkerung leiden unter erhöhtem Blutdruck, ohne es zu wissen. Immerhin 50% aller Sterbefälle gehen auf sein Konto, die Folgekosten beziffern sich allein in Deutschland auf mehr als 40 Milliarden Euro jährlich!
Dauerhaft erhöhter Blutdruck entsteht durch Stress, Nikotingenuss, Übergewicht, Bewegungsmangel sowie falscher Ernährung, meist einer Kombination dieser Risikofaktoren. Gemessen wird der Blutdruck in Millimeter Quecksilbersäule (mm Hg), was auf die alten Blutdruckgeräte zurückgeht, bei denen der arterielle Druck daran gemessen wurde, inwieweit er die Quecksilbersäule des Messgeräts nach oben schieben konnte.
Systolischer Blutdruck: der Druck, den das Herz beim Ausstoß von Blut in die Hauptschlagader (Aorta) entwickelt. Diastolischer Blutdruck: der Druck in der Erschlaffungsphase des Herzens, wenn das Herz sich eigentlich ausruhen und erholen sollte.
Folgen: Ein dauernd erhöhter Druck erzeugt Arterienverkalkung (Arteriosklerose) mit all ihren Folge-Erkrankungen (Schlaganfälle, Herzinfarkte, Nierenversagen) und vermehrt die Muskelmasse des Herzmuskels (Hypertrophie). Diese bewirkt bei Fortbestehen eine zunehmende Schwäche der Herz- und Auswurfleistung (Altersherz, Herzinsuffizienz). Der Körper wird dann nicht mehr ausreichend mit frischem, sauerstoffhaltigem Blut versorgt, die gesamte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist reduziert, zusätzlich kann sich Wasser einlagern (Unterschenkelschwellungen).
Gut kontrollierte, prospektive Einfach-Blind-Studie mit Zufallsverteilung und Vergleichbarkeit von 111 afroamerikanischen Patienten von 55 - 85 Jahren mit einem sogenannten milden Hypertonus (systol. bis 189 mm Hg / diastol. 90-109 mm Hg (Normwert 120/80 (sprich 120 zu 80), d.h. systol.120 mm Hg, diastol. 80 mm Hg). 50% der Patienten nahmen unverändert ihre blutdrucksenkenden Medikamente während der Studie weiter, die anderen 50% waren und blieben unbehandelt. Durchführung im staatlichen West Oakland Health Center, Kalifornien.
Alle Patientengruppen übten ihre Techniken mit gleichem Zeiteinsatz aus.
Progressive Muskelrelaxation (PMR): Bei dieser Entspannungsmethode spannt der Patient nach und nach verschiedene Muskelgruppen der Körpers an und entspannt sie anschließend. Recht wirksame, systematische Entspannungsmethode, die seit Jahren neben dem Autogenen Training auch in Deutschland in den meisten Kurkliniken zur Entspannung angeboten wird.
Schulungsprogramm (SP): Die Patienten bekamen die üblichen Anweisungen des nationalen Blutdruck-Kommittees der USA (Joint National Committee on Detection, Evaluation and Treatment of High Blood Pressure): Gewicht reduzieren, Aerobic-Übungen durchführen, salz- und kalorienarm essen.
Afroamerikaner: leiden aufgrund genetischer und sozialer Bedingungen zu 50% häufiger (70% der älteren Schwarzen sind Hypertoniker!) an Bluthochdruck und ihre Folgeschäden sind aufgrund ihrer Lebensumstände durchschnittlich schwerer in den Griff zu bekommen, denn sie lassen sich weniger behandeln, bekommen schwerere Folge-Erkrankungen und sterben im Mittel 7 mal so oft daran wie weiße Amerikaner.
TM ist doppelt so wirkungsvoll wie ein bewährtes Muskel-Entspannungstraining und 7mal effektiver als ein Schulungsprogramm zur Änderung der Lebensweise. Der Blutdruck sinkt in der TM-Gruppe im Verlauf der 3 Monate immer noch weiter ab, während er bei der PMR-Gruppe nach anfänglicher Erniedrigung auf gleichem Niveau bleibt!
Die TM zeigte überdies statt negativer Nebenwirkungen positive: Die Patienten schliefen signifikant besser und waren weniger reizbar.
Dieses Ergebnis ist besonders aussagekräftig, weil es mit der vergleichsweise schwerer therapierbaren Gruppe älterer Afroamerikaner durchgeführt wurde und in kurzer Zeit die gleiche Blutdrucksenkung zeigte, wie vergleichbare Studien über die Wirkung chemischer Pharmaka.
· Die American Heart Association versandte nach Veröffentlichung der Studie weltweit und innerhalb der USA 800 Pressemitteilungen auf eigene Kosten und Initiative - eine bahnbrechende Wertschätzung dieser Studienergebnisse durch die etablierte Medizin!
· Wegen der phantastischen Ergebnisse finanzierte die amerikanische Gesundheitsbehörde (National Institute of Health = NIH) Folgestudien mit 3 Mio. US-Dollar.
Studie II - TM wirkt bei allen Subgruppen
Die TM erreicht signifikante Reduktionen des systolischen und diastolischen Blutdrucks bei Männern und Frauen und zwar unabhängig davon, ob es sich um Hoch-Risiko Patienten oder um solche mit niedrigem Risiko handelt.
Folgende Risikofaktoren wurden gemessen: psychosozialer Stress, Übergewicht, Alkoholkonsum, körperliche Inaktivität, das Ausmaß von Kochsalz in der Kost sowie die Kombination aller Faktoren.
Hypertension, 1996; 28, S. 228 - 237
Studie III - Verringerte Sterblichkeitsrate durch TM
Nach fünf Jahren wurden die Teilnehmer der obigen Studien nachbeobachtet: 19 Patienten waren in diesem Zeitraum verstorben, davon in der TM-Gruppe 3 (8,3%) , in der PME-Gruppe 9 (24,0%) und in der SP-Gruppe 7 (19,4%). Die Verringerung der Sterblichkeit in der TM-Gruppe gegenüber den beiden anderen war hochsignifikant und betraf den Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen als auch durch andere Todesursachen gleichermaßen.
Journal of National Medical Association, 1997; 89: S. 464-476
Seit den siebziger Jahren wurden in Forschungsinstituten und Universitäten mehr als 30 Erhebungen zur Blutdrucksenkung und Harmonisierung des Herz-Kreislaufsystems durch TM durchgeführt. Einhelliges Ergebnis: TM senkt:
· Stresshormone und psychologische Stressbelastungen
· nach wenigen Monaten regelmäßiger Praxis den Gebrauch von Alkohol, Drogen und Nikotin.
· systolischen und diastolischen Blutdruck
· Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
· peroxidierte LDL (das durch freie Sauerstoffradikale oxidierte arterienschädigende Cholesterin)
· die Häufigkeit von Angina-pectoris-Anfällen (Herzenge Ü Minderdurchblutung d. Herzmuskels)
· die Sterblichkeit durch Herz-Kreislauferkrankungen.
The Journal of Alternative and Complementary Medicine, 1995; Vol.1, Nr.3, S.263-283
Dr. Wolfgang Schachinger/ Dr. Ernst Schrott: Ayurveda bei Bluthochdruck und Gefäßkrankheiten,
Mosaik Verlag, 1997 ISBN-Nr.3-576-10736-3
6. April 2004. Jugendliche können dem Risiko von Bluthochdruck im Erwachsenenalter durch regelmäßige Transzendentale Meditation vorbeugen, so eine neue Studie, die in der Aprilausgabe des American Journal of Hypertension veröffentlicht wurde.
An der Studie des Medical College of Georgia, die im American Journal of Hypertension veröffentlicht wurde, hatten 100 afroamerikanische Teenager mit erhöhten Blutdruck-Werten teilgenommen. Die Hälfte der Gruppe wurde vier Monate in gesunder Lebensführung unterrichtet, die andere Hälfte praktizierte während dieser Zeitspanne zweimal täglich 15 Minuten Transzendentale Meditation. Während in der Vergleichsgruppe der Blutdruck weitgehend unverändert blieben, sank der Blutdruck der meditierenden Schüler durchschnittlich um drei bis vier Punkte.
(www.mcg.edu/news/2004NewsRel/barnes.html)
Die Forschungsarbeit, die sich über 4 Jahre erstreckte und $1,5 Millionen kostete, wurde finanziell vom National Heart, Lung and Blood Institute und von der American Heart Association gefördert. Sie wurde am Freitag, 2. April, auf einer Pressekonferenz in Los Angeles vorgestellt. Medien wie Business Week, The New Yorker, USA Today, Newsday, Baltimore Sun, Toronto Star und CNN, CBS, ABC, NBC berichteten eingehend über diese einzigartige Studie.
Impact of Transcendental Meditation on Ambulatory Blood Pressure in African-American Adolescents
|
Eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen und weltweite Erfahrungen an Schulen zeigen, dass Schüler, die Transzendentale Meditation ausüben, ein größeres Wachstum der Intelligenz, erhöhte Kreativität sowie deutlich bessere schulische Leistungen gegenüber ihren nichtmeditierenden Mitschülern aufweisen.
Schüler einer Highschool in Fairfield, Iowa, USA, die dort regelmäßig gemeinsam die Trans-zendentale Meditation ausüben, belegen Jahr für Jahr den höchsten Rang bei den standardisierten staatlichen Leistungskontrollen in ganz Amerika; sie gehören zu den 1% besten Schülern der Vereinigten Staaten. Dies ist umso bemerkenswerter als es an dieser Schule, der Maharishi School of the Age of Enlightenment, keine Aufnahmebeschränkungen hinsichtlich der Leistungen der Schüler gibt.
Genauso erfolgreich ist eine Mittelschule in Großbritannien nahe Liverpool, die Transzendentale Meditation in ihren Lehrplan aufgenommen hat. Sie war in den letzten Jahren vier Mal Tabellen-führer der Schulliga für Prüfungsergebnisse der Grafschaft Lancashire. Die nationale Prüfungsbehörde (General Certificate of Secondary Education) bestätigte, dass diese Schule eine der erfolgreichsten in ganz Großbritannien ist.
„Transzendentale Meditation erlaubt dem Geist, einen Zustand tiefer innerer Ruhe zu erfah-ren. Dies hat eine nachweisliche Auswirkung auf die Physiologie: Der Spiegel von Stress-hormonen wie Cortisol sinkt und die Aktivierung des sympathischen Nervensystems wird verringert“, erläutert Dr. Vernon A. Barnes, Hauptautor der Studie am Medical College von Georgia. „Ein weiterer Vorteil: Diese standardisierte Meditationsmethode, die bereits seit 50 Jahren von vielen Millionen Menschen ausgeübt wird, kann in kurzer Zeit gelehrt werden“, so Dr. Barnes.
Dr. Schanbacher sieht einen erfolgversprechenden Einsatz der Transzendentalen Meditation bei hyperaktiven Kindern: „Unsere weltweiten Erfahrungen mit Transzendentaler Meditation im Bildungswesen und die Ergebnisse einer großen Anzahl von Studien deuten auf einen er-folgreichen Einsatz der Transzendentalen Meditation bei sogenannten hyperaktiven Kinder hin.“
Eine spezielle Untersuchung über die Auswirkung der Transzendentalen Meditation auf ADHD (Attention Deficit Hyperactivity Disorder) wird derzeit an der Chelsea School, einer Schule für schwer lernbehinderte Kinder in der Nähe von Washington, durchgeführt. In Deutschland wird die Zahl der hyperaktiven Kinder auf mehr als eine halbe Millionen geschätzt.
![]() |
Reduktion von Arteriosklerosedurch Transzendentale MeditationBei 31 Personen, die die TM erlernten, wurde innerhalb von 6 bis 9 Monaten ein Rückgang der Verdickung der Arterienwände um 0,098 mm beobachtet, bei den 29 Absolventen eines Ernährungs- und Bewegungsprogramms eine weitere Zunahme der Ablagerungen um 0,054 mm. Da eine Verminderung der Ablagerungen um 0,1 mm einer Risikoverminderung für Herzinfarkt um 11 % gleichkommt, vermindert regelmäßiges Ausüben der Transzendentalen Meditation das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich. |
Reduktion von Arteriosklerose
DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION
Bei der Arteriosklerose (wörtl.: Verhärtung der Arterie) bilden sich an und in der Innenhaut der Arterien im Endstadium wie feste Kalkflächen aussehende Ablagerungen (Plaques). Besonders gefährlich sind diese Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen, die den Herzmuskel von außen mit Blut versorgen. Deren Durchmesser kann sich durch Plaques nach und nach so weit verengen, dass das Blut darin gerinnt und der von ihnen versorgte Teil des Herzmuskels abstirbt (Herzinfarkt). Bis vor kurzem ging man davon aus, dass diese “Arterienverkalkung” durch erhöhte Cholesterinspiegel im Blut entsteht.
Neueren medizinischen Erkenntnissen zufolge ist der Entstehungsmechanismus jedoch wesentlich komplexer: Das Grundübel für die Arterienverkalkung stellen freie Sauerstoff-Radikale dar. (= besonders reaktionsfreudige Sauerstoff-Atome, denen ein Elektron ihrer Atomhülle entrissen wurde und die daraufhin auf Elektronenfang gehen, um sich selbst wieder zu sättigen. Dabei rauben sie die Elektronen der Moleküle von benachbarten Zellwänden, wodurch diese brüchig werden. Freie Radikale entstehen durch Stress: zu viel Essen, Sonneneinstrahlung, Abgase, chemische Pharmaka, Schlafmangel, Überanstrengung, körperliche und geistige Erschöpfung, kurzum durch unsere moderne Lebensweise wesentlich mehr, als unsere körpereigenen Reparaturmechanismen ausgleichen können.) An die durch freie Radikale aufgerauten Arterienwände lagert sich Cholesterin an, das der Körper als körpereigenes Antioxidans (Substanz, die Elektronen liefert und damit den Sauerstoff sättigt,) dorthin schleust. Dabei wird das Cholesterin jedoch selbst durch freie Sauerstoffradikale angegriffen. Durch freie Radikale verändertes LDL (low density lipoprotein, der schädlichere Teil der Blutcholesterins) lagert sich an der Arterieninnenhaut an und setzt seinerseits Zellgifte frei. Diese locken wiederum verschiedene Abwehrzellen an den Ort des Geschehens, die Arterieninnenwand entzündet sich, lagert Abwehrzellen mit weiteren zugrunde gegangenen Schadstoffen ein, vernarbt schließlich und wird zunehmend dicker.
Merke: Freie Radikale Þ oxidiertes LDL-Cholesterin Þ Entzündung Þ Abwehrzellen Þ Einlagerung von Zellgiften und toten Zellen Þ Wandverdickung Þ Vernarbung Þ weitere Einlagerung Þ ...
Da sklerosierte Arterienwände häufig schwere Folgeerkrankungen nach sich ziehen, wie beispielsweise Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz sowie periphere arterielle Verschlusskrankheiten oder Schlaganfälle, stellen die Folgen der Arteriosklerose die Todesursache Nr. 1 in den USA wie auch in Deutschland dar (vergl. hierzu auch die Infos zu Senkung arterieller Hypertonie, s.o.).
Prospektive, kontrollierte Studie mit Zufallsverteilung, wurde gemeinsam von Forschern der Universität von Kalifornien, der Charles R. Drew-Universität für Medizin und Naturwissenschaft in Los Angeles wie auch dem MUM-College für Vedische Medizin in Fairfield, Iowa, durchgeführt.
Untersucht wurde eine Gruppe von 60 hypertonen Afroamerikanern beiderlei Geschlechts ab dem 20. Lebensjahr, Beobachtungszeitraum: sechs bis neun Monate.
Die TM-Gruppe erhielt eine fünf- bis achtstündige Einweisung in die TM-Technik, die Kontrollgruppe erhielt ein Schulungsprogramm mit gesunder Ernährung und Bewegungstraining gleicher Stundenzahl.
Untersucht wurden 6 definierte Abschnitte (Segmente) der Carotiden (Halsschlagadern, die auf jeder Seite des Halses verlaufen und den gesamten Kopf und das Gehirn versorgen). Per Ultraschall wurde die genaue Dicke der an den Arterienwänden abgelagerten Fettsubstanzen zu Beginn und zum Ende des Versuchszeitraums gemessen.
TM-Meditierende: Rückgang der Verdickung der Arterienwände um 0,098 mm,
Gesundheitsprogramm-Gruppe: um 0,054 mm weitere Zunahme der Ablagerungen.
Daraus ergab sich für die Forscher eine Aufsehen erregende Schlussfolgerung: Zwei frühere Studien in der medizinischen Forschung hätten nämlich gezeigt, dass eine Verminderung der Ablagerungen um 0,1 mm, wie in der TM-Gruppe, einer Risikoverminderung für das Auftreten eines Herzinfarkts um 11 % sowie für einen Schlaganfall von 7,7 - 15 % gleichkäme. Damit vermindert regelmäßiges Ausüben der Transzendentalen Meditation das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich.
TM ist dieser Studie zufolge nicht nur ein wirksames Mittel zur Vorbeugung von Arteriosklerose, sondern reduziert bereits bestehende Plaques der Arterienwände deutlich besser als herkömmliche Methoden, wie Diät oder körperliche Bewegung.
Das Forscherteam veröffentlichte die Ergebnisse im medizinischen Fachjournal "Stroke" der American Heart Association (Amerikanische Herzgesellschaft).
Nach Vorliegen dieser Ergebnisse hielten Prof. Schneider und seine Kollegen Drs. Nidich und Castillo-Richmond eine Reihe von Präsentationen in angesehenen medizinischen Einrichtungen der USA - unter ihnen Stanford Medical School, Cedars Sinai, UCLA, Duke University, University of North Carolina und North Carolina Central University. Das an der MUM gegründete Zentrum für Naturmedizin und Prävention, das aufgrund bereits vorliegender positiver Untersuchungsergebnisse in den letzten Jahren Forschungsgelder des Nationalen Gesundheitsinstituts der USA (NIH) in Höhe von 20 Mio. US-Dollar erhielt, um die Heilerfolge des Maharishi Ayurveda und der Technik der Transzendentalen Meditation speziell bei Herz-Kreislauferkrankungen zu untersuchen, hat sich inzwischen überall in den USA einen Namen gemacht. Die Präsentationen des Forscherteams wurden mit großem Interesse und sogar Begeisterung von namhaften Kardiologen, führenden Experten der Psychosomatik sowie Universitätsprofessoren, Hochschulllehrern und auch Studenten begrüßt. "Ich denke, dass es inzwischen generell akzeptiert ist, dass die Ausübung von Meditation für die eigene Gesundheit wichtig ist", so Dr. Nidich. Viele Angehörige der Heilberufe zeigten persönliches Interesse daran, die Technik der TM zu erlernen.
Referenz
Stroke, 2000: 31: S.568 - 573
Reduktion der Belastung durch freie Sauerstoffradikale im Blut TM-Meditierender
Im strömenden Blut zeigten ältere Langzeit-TM-Meditierende (im Mittel 16,5 Jahre Praxis, mit einem Durchschnittsalter von 67 Jahren) ein um 15% verringertes Auftreten von peroxidiertem LDL gegenüber der Kontrollgruppe. Die TM-Meditierenden unterschieden sich hinsichtlich des Konsums von Fleisch, Fett, Nikotin und Vitaminpräparaten nicht von der Kontrollgruppe. Peroxidiertes LDL ist das durch freie Radikiale geschädigte Cholesterin, das als Maß für die Belastung des Körpers mit freien Sauerstoff-Radikalen gilt. Die Senkung im Blut TM-Meditierender ist bemerkenswert, da der Unterschied von peroxidiertem LDL bei Personen mit Arteriosklerose und solchen mit freien Gefäßen bei 9% liegt!
Schneider, R.H. et al.: Lower Lipid Peroxid-Levels in Practitioners of the Transcendental Meditation Program, vorgestellt beim 3. International Congress of Behavioral Medicine, Amsterdam, Niederlande, 6.-9. Juli 1994
Abbau von Serum-Cholesterin (Cholesterin im strömenden Blut) durch TM
60% des Blut-Cholesterins entstehen durch chronischen Stress, durch Überlastung des sympathischen Nervensystems. Der Gesamt-Cholesterinwert sollte 200- maximal 220mg/dl (Milligramm pro Deziliter) nicht überschreiten. Bei 23 Personen wurde der Cholesterinspiegel vor dem Erlernen der TM mit dem nach zehn Monaten TM-Praxis verglichen: Er verringerte sich signifikant von durchschnittlich 234 (+40) mg/dl auf 205 (+27) mg/dl, während bei 21 Kontrollpersonen keine Änderung auftrat (p <.001).
1. Harefuah, The Journal of the
Effect of the Transcendental Meditation on Serum Cholesterol and Blood Pressure, Collected Papers, Vol.3, S.1788-1791.
2. Journal of Human Stress, Vol. 5, Nr.4, Dez.1979, S. 24-27, in Collected Papers, Vol. 3, S. 1819-1822.
![]() |
Geringere Krankenversicherungskostendurch Transzendentale Meditation und das TM-Sidhi-ProgrammDie Krankenversicherungskosten von 2.000 Langzeitmeditierenden wurden mit denen von 600.000 Kontrollpersonen verglichen. Die Krankenhausaufenthalte der TM-Gruppe lagen um 53,3 % und ambulante Behandlungen um |
![]() |
Weniger Krankenhausaufnahmendurch Transzendentale Meditation und das TM-Sidhi-Programm
|
DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION UND DAS TM-SIDHI-PROGRAMM
Die Kosten, die Krankenversicherungen für ihre Mitglieder aufwenden, sind natürlich kein direktes Maß für Erkrankungshäufigkeit und -schwere. Bei der Untersuchung besonders großer Gruppen eignen sich diese von der Krankenversicherung selbst erhobenen objektiven Daten jedoch ideal, den Gesundheitszustand einer Population einzuschätzen.
Die Selbstauswahl bei einer Studie ist nicht ideal, denn es könnt theoretisch sein, dass Menschen, die von vorneherein gesünder sind, die TM erlernen. Der auswertende Psychologe Dr. David Orme-Johnson sah dieses Gegenargument jedoch nicht als gegeben an, da bekanntermaßen viele Personen die TM erlernen, gerade weil sie gesundheitliche Probleme haben. Auch Studie IV spricht dagegen (s.u.).
Durchführung der Untersuchung
Gut kontrollierte retrospektive Einfachblind-Langzeitstudie mit Selbstauswahl (ohne Zufallsverteilung).
Die Daten von 2.000 Mitgliedern der SCI-Insurance-Group in Fairfield, deren Mitglieder (TM-Meditierende und -Sidhas) zu 80% außerhalb von Iowa leben, wurden über den Zeitraum von 5 Jahren erhoben. Sie wurden mit 600.000 Mitgliedern desselben Versicherungsträgers verglichen, die hinsichtlich der Vergleich-barkeit ihres Geschlechts, ihrer Altersstruktur und Berufszugehörigkeit ausgewählt wurden.
Die Daten stellte die Krankenversicherung Blue Cross/Blue Shield selbst zur Verfügung.
Pro 1.000 Versicherte der jeweiligen Altersklasse reduzierte sich die:
|
stationäre Behandlungsdauer |
ambulante Behandlungsdauer |
|
für Kinder ( 0-18J.) um 50,2% |
|
|
für junge Erwachsene (19-39J.) um 50,1% |
|
|
für ältere Erwachsene (ab 40J.) um 69,4% |
für ältere Erwachsene (ab 40J.) um 73,7 % |
im Vergleich zur Norm der nicht meditierenden Bevölkerung.
Beim Vergleich mit 5 anderen Versicherungsgruppen ähnlicher Größe und Berufszugehörigkeit lagen Krankenhausaufenthalte der TM-Gruppe 53,3 % und ambulante Behandlungen mit 44,4 % pro 1.000 Versicherte unter der Norm.
Bei der Analyse nach 18 verschiedenen Krankheitskategorien innerhalb der Krankenhausaufnahmen lagen 17 Krankheitsgruppen bei der SCI-Gruppe hoch signifikant deutlich niedriger als die Normpopulation (siehe Grafik). Einzige Ausnahme war die Geburtshilfe, bei denen die TM-Gruppe um 5,6% (nicht signifikant) höher lag, als die Kontrollgruppe. Die Ausübung der TM verringerte die Aufnahmen im Bereich der Herz-Kreislauferkrankungen um – 87,3%, Nervenkrankheiten - 87, 2%, von Hals-, Nase und Lunge – 73%, Allgemeines Unwohlsein unbekannter Ursache – 76,0%, Knochen- und Muskeln – 63,2%, Stoffwechselstörungen – 65,4%, von Tumoren – 55,4%, angeborene Krankheiten – 50,6%, Verdauungstrakt – 49%, Urogenitaltrakt – 37%, Blutkrankheiten – 32,8%, Infektionskrankheiten – 30,4%, und alle Geisteskrankheiten um – 30,6%. Die Kategorie „andere Krankheiten“ verringerte sich um – 91,2% und Medical Carveout, von „Medicare“ übernommene Leistungen, waren um - 100% geringer. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei diesen Daten um reinen Zufall handeln könnte, ergab mit p = 7,36 x 10-6 (d.h. 7 zu einer Million) ein hoch signifikantes Ergebnis.
· Die Gesamtkosten der TM-Gruppe lagen für stationäre und ambulante Behandlung pro 1.000 Versicherte für die 5 Jahre um 26,6% -63,3% niedriger als die der Kontrollgruppe, das entsprach 1.055.956 US-Dollar Einsparung pro 1.000 Versicherte in 5 Jahren. Man stelle sich diese Einsparungsmöglichkeiten einmal gesamtgesellschaftlich gesehen vor!
· Die Kostenreduktion der TM-Gruppe stieg mit dem Lebensalter an. Diese Ergebnisse bestätigen frühere Untersuchungen, nach denen durch das TM-Programm mit zunehmendem Alter eine kumulative positive Wirkung einsetzt.
· Die im Durchschnitt liegenden Prozentzahlen der TM-Gruppe im geburtshilflichen Bereich weisen auf eine normale Inanspruchnahme bei benötigten ärztlichen Leistungen hin. Dies werteten die Untersucher als einen Hinweis dafür, dass die Meditierenden nicht etwa aufgrund einer veränderten Lebensauffassung weniger zum Arzt gehen, sondern Leistungen tatsächlich in Anspruch nehmen, wenn sie ärztliche Betreuung brauchen.
Psychosomatic Medicine 49: 1987, S. 493-507
Dr. med. Hans Schäffler: Kostendämpfung und Maharishi Ayur-Veda im Gesundheitswesen, Therapeutikon, 1989
Studie II - TM, Sidhis und Maharishi Ayurveda
Eine Folgestudie von Dr. David-Orme-Johnson ergab, dass Personen, die nicht nur die TM und die TM-Sidhis ausübten (im Mittel 56% weniger Krankenhaustage, s.o.), sondern zusätzlich noch Gesundheitsvorbeugung mit Maharishi Ayurveda betrieben (z.B. Panchakarma und/oder Amrit Kalash, ayurvedische Ernährung etc.), um durchschnittlich 84% weniger Tage im Krankenhaus als der Bevölkerungsdurchschnitt verbrachten und damit noch einmal 28% weniger behandlungsbedürftig waren als Personen, die TM und TM-Sidhis ohne ayurvedische Maßnahmen ausübten.
Journal of the
Studie III - MUM-Studenten, -Angestellte und -Dozenten im Vergleich mit anderen Universitäten
Eine weitere retrospektive 11-Jahres-Langzeitstudie verglich die Krankenversicherungskosten von 693 Personen (Studenten, Fakultätsmitglieder und Angestellte der MUM) mit den landesweiten Normen von 600.000 Normalpersonen von 1985 - 1995. Als weitere Kontrollgruppe dienten 4.148 Fakultätsmitglieder und -angestellte von 18 anderen privaten Universitäten Iowas, die ebenfalls bei Blue Cross/Blue Shield in Iowa versichert waren. Die Ergebnisse der MAV-Gruppe:
· 92% weniger Krankenhaustage für Herz-Kreislauferkrankungen gegenüber der Norm.
· bei den über 45-Jährigen 91% weniger Krankenhaustage bei allen Krankheitsbildern als die Normbevölkerung und 88% weniger als die Kontrollgruppe der Universitätsangestellten.
· pro Person 59% geringere Aufwendungen als die Norm und 57% geringer als die Kontrollgruppe.
· Die Krankenhauseinweisungsrate lag 11,4 x niedriger als die der Kontrollgruppe bei Herzkreislauferkrankungen, 3,3 x niedriger bei Krebserkrankungen und 6,7 x niedriger für geistige Krankheiten und Drogenmissbrauch.
American Journal of Managed Care, 1997, Vol. 3, S.135-144
Studie IV: Krankenkassenkosten bei TM-Anfängern
Bei den vorigen Untersuchungen wurden Personen untersucht, die die TM und die TM-Sidhis schon lange intensiv ausübten. Eine weitere Studie dieser Serie ging daher der Frage nach, wieviel Einsparungen bei TM-Anfängern realistisch seien. Dazu untersuchte Robert E. Herron die Krankenversicherungsdaten von 599 Personen in Quebec, Kanada - und verglich für jede Person einzeln ihre Kosten in den 3 Jahren vor Beginn der TM-Praxis mit den drei Jahren nach Erlernen der TM. Auf diese Weise diente jeder Meditierende als seine eigene Kontrollperson. Herron kontrollierte die Daten hinsichtlich Inflationsrate, Alter und Geschlecht und jahresspezifischer Variation.
Ergebnis: In den Vor-TM-Jahren glichen die Aufwendungen der Versuchsgruppe der Norm gleichen Alters und Geschlechts im Krankenversicherungsplan von Quebec. Nach Erlernen der TM verringerten sich die Aufwendungen der TM-Personen demgegenüber während der 3 anschließenden Jahre jährlich um 12,4%. Zog man aus den Daten die Personengruppe mit den ursprünglich höchsten Krankenversicherungskosten heraus, unabhängig vom Alter, so reduzierten sich deren Aufwendungen sogar um durchschnittlich 18% jährlich. Bei den Über-50-Jährigen waren es 19% jährlich.
Fazit: Auch bereits schwerer Kranke bessern ihren Gesundheitszustand deutlich.
- Dissertation Abstracts International.53/12-A-June, 1993, Order Number 93-10427
- American Journal of Health Promotion, 2000, 14 (5), S. 284-291
Herron, Cavanaugh: Can the TM-Progr. reduce Medical Experditure of Older People? Jrn. of Social Behaviour and Personality, 2002
Diese Studie untermauert von einem anderen Gesichtspunkt aus die Ergebnisse, dass Meditierende durch die TM-Praxis biologisch jünger werden. Personen, die die TM mehr als 5 Jahre regelmäßig ausübten, waren biologisch 12 Jahre jünger als es ihrem chronologischen Alter entsprach. Gemessen wurde dies mit einem ‚Standardtest zur Einschätzung des biologischen Alters‘, bei dem Blutdruck, Nahsichtigkeit des Auges und Hörschwellen-Unterscheidungsfähigkeit gemessen werden.
Maharishi Ayurveda und modernes Gesundheitswesen, Deutsche MERU-Gesellschaft, 1994
![]() |
Verlängerung der Lebensspannedurch Transzendentale Meditation73 Bewohner acht verschiedener Senioreneinrichtungen mit einem Durchschnittsalter von 81 Jahren führten drei Jahre lang verschiedene Programme durch. Nach 36 Monaten waren nur in der TM-Gruppe noch alle Personen am Leben. Auch bei Tests zu geistiger Flexibilität und zu geistiger und körperliche! Gesundheit schnitt die TM-Gruppe signifikant besser ab. |
Verlängerung der Lebensspanne bei Senioren
DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION
Es ist in unserer Gesellschaft die allgemeine Auffassung und medizinische Erfahrung, dass Menschen mit zunehmendem Lebensalter kränker werden und geistig abbauen, was für den Einzelnen und seine Familie belastend ist und auch volkswirtschaftlich gesehen immense Kosten verursacht (z.B. Notwendigkeit der Pflegeversicherung etc.). Daher suchen Mediziner intensiv nach Methoden, diesen Abbau in den Griff zu bekommen, letztlich gründet auch die Anti-Aging-Medizin auf der Angst vor diesem Prozess.
Gut kontrollierte prospektive Einfach-Blindstudie mit 73 vergleichbaren Bewohnern 8 verschiedener Altersheime (60 weibl., 13 männl.), die nach Zufallsverteilung einer der folgenden 4 Gruppen zugeordnet wurden:
1. TM (n = 20),
2. Geistiges Training (n = 21),
· a) Wortfindung (6 Minuten): Worte mit dem letzten Buchstaben des vorigen finden oder Worte in
verschiedenen Kategorien finden (Tiere, Orte, Nahrungsmittel etc.),
· b) kreative geistige Anforderungen (6 Minuten): geistige Inhalte von neuen, ungewöhnlichen Blick-
winkeln aus betrachten, z.B. neue Gebrauchsmöglichkeiten gewöhnlicher Gegenstände finden
sowie Diskussionen, bei denen man Meinungen vertreten muss, die man nicht teilt, gefolgt von
· c) Wortfindung (s.o., 6 Minuten),
· d) abschließend 2 Minuten Ruhe = 20 Minuten Übungsdauer.
3. Geistige Entspannung (n = 21). Mit geschlossenen Augen entspannen, dann einen selbst gewählten Vers, Melodie, o. kurzes Gedicht (das gleiche bei jeder Sitzung) gedanklich wiederholen.
4. Kontrollgruppe (n = 8).
Dauer der Studie: 36 Monate. Gemessen wurde: A. die geistige Verfassung, B. Gesundheit incl. Überlebensrate und C. die Persönlichkeit.
Ergebnisse
A. Geistige Verfassung, gemessen mit standardisierten Aufmerksamkeitstests: DST (‚Demenz Screening Test’, zur Einschätzung des geistigen Abbaus im Alter), ergab keinen Unterschied zwischen den Gruppen. Bei weiteren Tests, die assoziiertes Lernen (p < .05), Wortflüssigkeit, flexibles Behalten (p < .001), unge-wöhnliche Nutzung finden, testeten, schnitten die Personen der TM-Gruppe signifikant besser ab, als die Gruppe mit geistiger Entspannung und geistigem Training im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Übungen.
B. Gesundheit, a) Messung des systolischen Blutdrucks (der höhere Druck der Anspannungsphase des Herzmuskels) (p < .01), sowie b) standardisierter Fragebogen zur Einschätzung des Pflegepersonals in Bezug auf die Änderung der geistigen Gesundheit (p <.01), und c) die Überlebensrate innerhalb der drei Jahre (p <.00025). Alle drei Kriterien ergaben für die TM-Gruppe statistisch signifikant die besten Werte, gefolgt von der geistigen Trainingsgruppe, die beiden anderen Gruppen bauten in dem untersuchten Zeitraum altersgemäß eher weiter ab.
C. Persönlichkeit, standardisierte Tests zu Ängsten, Depressionen, Regelmäßigkeit der Übungen, Selbsteinschätzung des Unterschieds ihrer Verfassung vor und nach der jeweiligen Trainingsmaßnahme. Hier zeigten die Gruppen wenig signifikante Unterschiede, die Personen der TM-Gruppe fühlten sich signifikant weniger alt (p < .05), weniger ungeduldig (p < .10) und besser fähig mit Unbequemlichkeiten umzugehen (p <.01) als die anderen Trainingsgruppen. Außerdem schätzten die TM-Meditierenden ihre Methode in allen erfragten Aspekten signifikant positiver ein, als alle anderen Gruppen die ihre.
Zusammenfassung: die TM besserte die geistige und gesundheitliche Verfassung sowie einige Variablen der Persönlichkeit durchschnittlich signifikant mehr als die anderen Trainingsmaßnahmen, außerdem wurde sie von den Teilnehmern als die wirksamste und angenehmste Methode von allen eingeschätzt (p < .00001). Durchschnittlich an zweiter Stelle rangierte das geistige Trainingsprogramm, wohingegen reine Entspannung bei keinem der untersuchten Faktoren irgendeine Verbesserung erzeugte, obwohl die Untersucher dies aufgrund des Placebo-Effektes erwartet hatten!
Die Lebensqualität und Lebensspanne lassen sich durch TM auch im hohen Alter deutlich ausbauen: Alle TM-Personen waren nach drei Jahren noch am Leben, von den 478 Heimbewohnern, die nicht an der Studie teilgenommen hatten, lebten jedoch nur noch 62% (p < .00001). Der Zustand ruhevoller Wachheit, der das Transzendieren mit einschließt, war dabei reiner Entspannung sowie den für alte Menschen üblichen - und auch in dieser Studie statistisch durchaus wirksamen - Aufmerksamkeits- und Gedächtnistests deutlich überlegen. Fazit: für TM ist man nie zu alt!!
In Deutschland nimmt die Anzahl älterer Personen dramatisch zu - mit all den damit verbundenen finanziellen und personellen Problemen. Neben der individuellen Verbesserung der Gesundheit und der Möglichkeit die Lebensspanne zu verlängern, könnte dies auch gesamtgesellschaftlich enorme Kosteneinsparungen bewirken.
Ergänzende Anekdote
Zur Auflockerung beim Vortrag oder als Einleitung zur Studie vielleicht das Beispiel eines Meditierenden mit vielen Einzelheiten lebendig beschreiben, den man persönlich kennt und der noch im hohen Alter extrem fit war oder ist ... Tatsächlich hat man diese Menschen untersucht, die erst in hohem Alter mit der TM begonnen haben ...
Journal of Personality and Social Psychology, 1989, Vol. 57, Nr.6, S. 950-964, Zusammenfassung in Collected Papers, Vol. 5, S. 3053
Eine große Anzahl verschiedener Studien der letzten 4 Jahrzehnte dokumentieren eindrucksvoll die verjüngende Wirkung der TM in den verschiedensten Lebensgebieten: Faktoren, die im Alter durchschnittlich schlechter werden, werden durch die Ausübung der TM generell wieder besser. Dazu gehören Blutdruck, Schlafmuster, Sinneswahrnehmung, Gedächtnis, geistige Flexibilität und verschiedene Hormonspiegel (z.B. darunter auch das DHEAS, Dihydroepiandosteronsulfat, ein Nebennierenrindenhormon, das heutige Anti-Aging-Ärzte synthetisch herstellen und verabreichen, um den Alterungsvorgang zu verlangsamen!), und, und ...
vergl.. Charts über Umkehr des Alterungsvorgangs, Collected Papers, Vol. 3, S.2178/2179.
![]() |
Elderly individuals who practice the Transcendental Meditation program, in comparison to controls of the same age, show faster response of the brain to visual stimuli (shorter latency of P300 response). This type of response of the brain usually becomes slower with age, and this finding thus indicates one aspect of the reversal of the aging process which takes place through regular practice of the Transcendental Meditation program. Reference: Psychophysiology 26: S29 (Abstract), 1989. |
| Übersicht wissenschaftlicher Studien | Statistische Grundbegriffe | Neueste Forschungsergebnisse |
|
Maharishi-Effekt, soziale Gesundheit, Weltfrieden | |||||
| zurück | weiter |