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Wissenschaftliche Abbildungen nach Vorlagen und mit Genehmigung der Maharishi Veda GmbH (www.meditation.de)

E.Verbesserungen von Psyche
und sozialem Verhalten

durch die Ausübung derTranszendentalen Meditation
und des TM-Sidhi-Programms

Angst Verminderte Angst
durch Transzendentale Meditation

In einer Meta-Analyse von 146 neueren Studien zur Angstreduktion durch ver­schiedene Entspannungs-methoden war die Transzendentale Meditation (TM) bei weitem das effektivste aller Verfahren, um Stress abzugleichen und Ängste abzubauen.


Verminderte Angst

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Medizinische und statistische Grundlagen 

Angst kommt vom Wortstamm Enge. Entspannung und Angst sind miteinander unvereinbar! Daher erzeugt eigentlich jede Entspannungstechnik auch eine gewisse Angstreduktion, was verständlich macht, weshalb fast alle Entspannungstechniken, die wissenschaftlich untersucht wurden, auf ihre angstreduzierenden Wirkungen hin beleuchtet wurden.

 

Die Meta-Analyse ist ein recht neues, zunehmend populäres, statistisches Instrument. Mit dieser Berechnungsmethode können Wissenschaftler die Ergebnisse ähnlicher Studien miteinander kombinieren und vergleichbare Variablen (Untersuchungsthemen) untersuchen, um übereinstimmende Trends noch deutlicher herauszukristallisieren. Durch die große Menge an Daten erhalten sie besonders aussagefähige und zuverlässige Ergebnisse. Überdies weisen Einzelstudien häufig Mängel auf, die durch Meta-Analysen ausgeglichen werden können.

 

Durchführung der Untersuchung

Kenneth Eppley arbeitet als theoretischer Mediziner und Forscher an der Stanford-University.

Er erstellte eine Meta-Analyse aller verfügbaren Studien über die Auswirkungen verschiedenster Entspannungstechniken auf Angst, die seit 1982 durchgeführt wurden (146 Untersuchungen). Es gingen Daten ein von: Transzendentaler Meditation, anderen Mantra-Meditationen, progressiver Muskelentspannung, verschiedenen Arten von Biofeedback, buddhistischen Meditationen, Zen, Atemkontrolle und vielen anderen.

 

Ergebnisse

Eppleys Team fand heraus, dass die TM durchgängig Ängste und Stress doppelt so stark wie alle anderen Verfahren reduzierte.

Aufgrund der Vielzahl der Daten war es in einem weiteren Schritt statistisch möglich, gesondert nur diejenigen Untersuchungen zu analysieren, die ein besonders anspruchsvolles Design aufwiesen (Zufallsverteilung und Kontrollgruppen). Im Vergleich dieser besonders strengen Untersuchungen reduzierte die TM-Technik Ängste sogar viermal so stark wie alle anderen Verfahren.

Interessantes Nebenergebnis seiner Meta-Analyse: Unabhängige Forscher kamen darüberhinaus sogar zu 20% besseren Ergebnissen, als Untersucher, die selbst TM praktizierten!

 

Besondere Bedeutung

Den Grund für die besonders gute Wirksamkeit der TM sieht Eppley in der Anstrengungslosigkeit dieser Technik. Alle anderen Verfahren scheinen ein gewisses Ausmaß an Anstrengung zu beinhalten und viele arbeiten ausdrücklich konzentrativ.

Techniken, die intensive Konzentration, beispielsweise auf die Atmung verlangen, erwiesen sich tatsächlich als am wenigsten erfolgreich gegen Stress und Angst. Reine Entspannungstechniken schnitten besser ab, TM war jedoch noch einmal deutlich wirkungsvoller als diese. Zusätzlich zeigte die TM-Technik positivere Ergebnisse als andere Meditationstechniken, die Sanskrit-Mantren verwenden. Vermutlich, so Eppley, weil in vergleichbaren geistigen Methoden alle Schüler ein identisches Mantra verwenden oder sich nach Gutdünken selber eines wählen. Demgegenüber wird bei der TM ein spezielles Mantra von einem ausgebildeten Lehrer ausgewählt und in einem standardisierten Lehrgang systematisch der richtige Gebrauch damit vermittelt.

 

Wissenswerte Hintergrundinformation

Der Leitartikel der Mai/Juniausgabe 1998 des American Journal of Health Promotion lieferte neue Beweise dafür, dass nicht alle Meditations- und Entspannungstechniken gleiche Ergebnisse erzeugen. Die Autoren Dr. David Orme- Johnson und Dr. Ken Walton werteten Untersuchungsergebnisse und Meta-Analysen von 650 Studien aus dem Bereich der Bewusstseinsforschung aus und kamen zu dem Ergebnis, dass die Technik der TM das wirkungsvollste Verfahren ist, um den Körper zu entspannen, hohen Blutdruck zu senken, Ängste zu reduzieren und den Zigaretten-, Alkohol- und Drogenkonsum zu verringern. Außerdem bewirkte die TM im Vergleich mit anderen Methoden den größten Anstieg in den Parametern Selbstverwirklichung und ausgewogener persönlicher Entwicklung (s.u. ‚Verringerung des Konsums von Nikotin, Alkohol und Drogen’). 

 

Referenz

The Journal of Clinical Psychology 45; (1989): S. 957-974, in: Collected Papers, Vol. 4, S. 2418-2422

 

Weitere Untersuchungen zum Thema

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Studien über die positive Wirkung der TM auf Ängste.

In der Literatur finden sich eine große Anzahl psychologisch ausgerichteter Studien, die von verschiedenen Forscherteams im Laufe der letzten drei Jahrzehnte mit den im jeweiligen Land gängigsten Persönlichkeitstests durchgeführt wurden. Sie dokumentieren eindrucksvoll die psychische Stabilisierung innerhalb der verschiedensten Persönlichkeitsvariablen sowie die wachsende Toleranz eines TM-Meditierenden gegenüber Stress.

 

1. Mc Intire,M., Silverman, F., Trotter, W.: Transcendental Meditation and Stuttering: A preliminary Report. Perceptual and

    Motor Skills, Vol. 39, 1974, S. 294

 

2. Ferguson , P.C., Gowan, J.C.: Psychological Findings on Transcendental Meditation, Journal of Humanistic Psychology, Vol..

    16, Nr. 3, 1976, S. 51-60

 

3. Dillbeck, M.: The Effect of the Transcendental Meditation Technique on Anxiety level. Journal of  Clinical Psychology, Vol..

    33, Nr. 4, 1977, S. 1076-1078

 

4. Seeman, W., Nidich, S., Banta, T.: Influence of Transcendental Meditation on a measure of self-actualization. Journal of

    Counseling Psychology, 19, 1972, S. 184-187

 

5. Berg, W.P., van den, Mulder, B.: Psychological Research on the effects of the Transcendental Meditation technique on a

    number of personality variables. Tijdschrift voor Psychology (Behaviour: Journal for Psychology), (4), 1976, S. 206-218

 

6. Brooks, J.S., Scarano, T.: Transcendental Meditation in the treatment of post-Vietnam adjustment. Journal of Counseling

    and Development, 1986, 64: S. 212-215


Drogenkonsum

Verringerung des Konsums von Nikotin, Alkohol und Drogen

durch Transzendentale Meditation

Eine statistische Meta-Analyse von 198 unabhängigen Studien ergab, dass die Ausübung der Transzendentalen Meditation den Genuss von Alkohol, Nikotin und nicht verschriebenen Drogen deutlich stärker reduziert als die üblichen Behandlungs- und Vorbeugungsmaßnahmen. Während die Erfolge der konventionellen Methoden normalerweise innerhalb von drei Monaten nachlassen, nehmen die Erfolge des Programms der Transzendentalen Meditation mit der Zeit immer weiter zu. Während eines 18-22 Monate dauernden Zeitraums führt die Ausübung zu 51% - 89 % zu totaler Abstinenz von Tabak, Alkohol und nicht verschriebenen Drogen.


Verminderter Konsum von Alkohol, Nikotin und Drogen

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Ergebnisse früherer Untersuchungen

Es ist ein allgemein anerkannter Maßstab für die Zufriedenheit und innere Balance eines Menschen, wieweit er der Beruhigung oder der Stimulanz durch verschiedene Drogen bedarf. Seit die ersten Menschen im Westen TM erlernten, fiel auf, dass viele von ihnen schon nach relativ kurzer Zeit aufhörten zu rauchen, weniger Alkohol tranken, verschriebene Psychopharmaka „vergaßen“ oder aber sich spontan gesünder ernährten. Auch der Gebrauch von Haschisch oder härteren Drogen reduzierte sich – daher begannen Forscher sich schon früh für die Messbarkeit dieses Phänomens zu interessieren.

Eine qualitative Analyse von 175 Studien und 25 Übersichtsarbeiten  ergab große Unterschiede in der Wirksamkeit verschiedener Entspannungstechniken und Rehabilitationsprogramme auf die Reduktion von Stress (Biofeedback Selfregul 19 (1994):353-401)

 

Durchführung der Untersuchung

Die Forscher David Orme-Johnson (Institute of Science, Technology and Public Policy) und Kenneth Walton (Department of Psychology and Chemistry) der MUM setzten daraufhin die Ergebnisse von 10 Meta-Analysen, die die Ergebnisse von insgesamt 475 Untersuchungen einschlossen, miteinander in Beziehung. Dabei wollten sie nicht nur die Wirksamkeit der verschiedenen Verfahren miteinander vergleichen, sondern auch herauskristallisieren, bei welchen gesundheitlichen oder psychischen Problemen welche Technik wieviel Erfolg verspricht.

Als Kriterium für die Aufnahme in diese Meta-Analyse galt, dass das betreffende Verfahren mehr als einmal wissenschaftlich untersucht worden sein musste. Außerdem wurden nur Studien mit hoher Aussagekraft verwendet, die Zufallsverteilung, statistisch und klinisch aussagekräftige Ergebnisse, eine geringe Ausfallquote der Versuchs- und Kontrollpersonen sowie eine glaubwürdige Kontrollgruppe aufweisen mussten.

Von den nach diesen Kriterien ausgewählten 475 Studien waren 198 über ihre Wirksamkeit auf die Reduktion von Alkohol, Nikotin und Drogen erstellt worden. Sie untersuchten alle nur denkbaren angewandten psychologischen Verfahren und Entspannungstechniken: unkonventionelle Therapieverfahren (wie Akupunktur und Entzug von Sinneswahrnehmungen), pharmakologische Ersatzdrogen (z.B. Nikotinpflaster etc.), individuelle psychologische Beratung, Selbsthilfegruppen, Entzugs- und Entwöhnungsprogramme, Schulungsprogramme zur Prävention sowie verschiedenste Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, verschiedene Arten von Biofeedback  (z.B. Blutdruck-/Fingertemperatur-/Muskelbeeinflussung), konzentrative Meditation, klinisch standardisierte Meditation, verschiedenste Meditationstechniken incl. Zen und kognitive Techniken, (kognitive Umstrukturierung, emotionales Lernen, Imaginationsübungen).

 

Ergebnisse der Studie

Orme-Johnson und Walton fanden heraus, dass sich die verschiedenen Techniken in ihrer Wirksamkeit bis zum Neunfachen unterschieden. Aus der Analyse all dieser Studien ergab sich, dass die Transzendentale Meditation, wie sie aus der alten vedischen Tradition überliefert wurde, allen anderen Verfahren in Bezug auf die Reduktion von Angst, die Verbesserung der psychischen und körperlichen Gesundheit sowie die Reduktion von Alkohol, Zigarretten- und Drogenkonsum deutlich überlegen war, auch solchen Meditationstechniken, die klinisch angewandt werden und die der Technik der TM nachempfunden wurden.

Um Ergebnisse verschiedener Studien miteinander vergleichen zu können, werden die absoluten Zahlen der Einzelstudien bei der Meta-Analyse in Entsprechungszahlen, sogenannte Standardabweichungen umgerechnet. In den Verhaltenswissenschaften wird eine Standardabweichung von .80 als groß angesehen, .50 entspricht einem mittleren Therapieeffekt, während .20 eine nur dürftige Wirkung beschreibt (Cohen, 1977).

a)      Zigarrettenkonsum: Reduktion durch die Praxis der TM in Standardabweichungen gemessen

                                     um – 0,87 (die anderen Techniken von – 0,08 bis – 0,39),

b)      Alkoholkonsum:  TM reduzierte um – 0,55 (die anderen von – 0,07 bis - 0,33) und

c)      Drogenkonsum: TM reduzierte um –0 ,83 (die anderen von - 0,13 bis - 0,47).

 

Die TM ist allen anderen Methoden zur Drogenprävention in vier Punkten überlegen

1.)  Die durch die Praxis der TM hervorgerufenen psychologischen Verbesserungen wirken sich uneingeschränkt auch auf die Personenkreise mit erhöhtem Alkohol-, Zigarretten- und Drogenkonsum aus. Dadurch wirkt die TM sowohl sekundär präventiv, (d.h., sie beugt bei moderaten Konsumenten vor, dass sie in Abhängigkeiten verfallen) als auch therapeutisch genauso wirkungsvoll auf bereits Abhängige.

2.)  Die TM verringert signifikant sowohl den normalen Konsum von Alkohol, Zigarretten und Drogen als auch bereits bestehende Abhängigkeitsprobleme gleichermaßen, (ermöglicht also wiederum sekundäre Prävention und Therapie).

3.) Die TM verringert den Gebrauch dieser Substanzen signifikant mehr als alle anderen zur Kontrolle untersuchten Entspannungsmethoden und Behandlungsprogramme wie Psychotherapie, Alkoholikerprogramme, Raucherentwöhnungsprogramme, Drogenrehabilitation usw.

4.)    Je länger jemand die TM praktiziert, desto intensiver sind die positiven Auswirkungen auf Verringerung des Konsums. Im Gegensatz zu anderen Entwöhnungs- und Entziehungsprogrammen, die mit abrupter Beendigung des Konsums arbeiten und in einem hohen Prozentsatz zu Rückfällen führen, stellen sich die Wirkungen der TM sukzessive ein und nehmen mit wachsender Zeitdauer der Ausübung zu. So wird durch die TM natürlich volle Abstinenz aufrecht erhalten oder erreicht, weshalb die TM auch als Nebeneffekt eine hoch wirksame Rückfallprävention bietet.

 

Besondere Bedeutung

Die TM ist kein spezifisches Drogenreduktions-Programm, sondern lässt die Persönlichkeit wachsen. Dadurch verringern sich persönliche Probleme, da die TM den Einzelnen stärkt und einen stabileren Zustand des Wohlbefindens erzeugt. Auf dieser Basis reduziert sich dann spontan die Notwendigkeit das Leben mit Genussgiften erträglicher zu machen und damit auch das Verlangen nach Drogen. Dieser Ansatz ist besonders positiv, da der Betroffene sich nicht ständig mit seinen negativen Seiten beschäftigen muss um zu versuchen, diese loszuwerden. Stattdessen kann er sich darauf konzentrieren, seine positiven Seiten entspannt auszubauen und gleichzeitig in vielen anderen Aspekten seiner Persönlichkeit und Gesundheit zu wachsen.

 

Weitere Untersuchungen

Schon die ersten 8 Studien, die die Wirkungen der TM bei Drogenkonsumenten maßen, sind in den Collected Papers, Volume 1, eindrucksvoll nachzulesen.

 

Ergänzende Anekdoten

Nach Beginn mit der TM-Technik reduzieren jugendliche Drogenkonsumenten harte Drogen fast vollständig innerhalb der ersten sechs Monate, nach zwei Jahren waren auch die hartgesottensten Konsumenten von ihnen fast ausnahmslos frei. Die Gründe dafür berichten die Betroffenen selbst am besten:

„Als ich auf Drogen war, habe ich nach etwas im Leben gesucht, das ich nicht hatte. Jetzt habe ich kein Bedürfnis nach Drogen mehr, weil ich herausgefunden habe, was das Leben ist und wie ich es leben möchte.“

„Leben im Anschluss an die Meditation wurde schließlich zufriedenstellend. Ich brauche jetzt keine Drogen mehr. Die Drogen fielen ganz von selbst weg. Ich versuchte nicht aufzuhören – nach einer Weile merkte ich, dass ich sie nicht mehr nahm.“

„Ich habe keine Drogen mehr seit Beginn der TM genommen, weil ich mich jetzt besser fühle als ich es je  mit Drogen getan habe.“ (Collected Papers, Vol. 1, S. 497).

 

Referenz

Alexander CN, Robinson P, Rainforth MV. Treating and preventing alcohol, nicotine, and drug abuse through Transcendental Meditation: a review and statistical meta-analysis. Alcoholism Treatment Quarterly 1994 11(1/2):13-87

Gelderloos P, Walton KG, Orme-Johnson D W, Alexander CN. Effectiveness of the Transcendental Meditation program in preventing and treating substance misuse: a review. International Journal of the Addictions 1991 26(3):293-325

O’Connell DF, Alexander CN (eds). Self recovery: Treating Addictions Using Transcendental Meditation and Maharishi Ayur-Veda. New York: Haworth Press, 1994


Posttraumat. Störungen

Verringerung posttraumatischer Störungen

durch Transzendentale Meditation

Vietnam-Veteranen mit posttraumatischem Stress-Syndrom erlernten die TM-Technik. Sie berichteten nach drei Monaten eine signifikante Verringerung von posttraumatischen psychischen Störungen, von Schlafstörungen, Depressionen, Ängsten und emotionaler Abgestumpftheit. Alkoholkonsum und Familienprobleme hatten sich ver­ringert und sie hatten weniger Schwierigkeiten, eine Anstellung zu finden.

Die Kontrollgruppe mit psycho­therapeutischen Sitzungen zeigte in keiner der untersuchten Lebensbereiche Verbesserungen.

Verringerung posttraumatischer Störungen

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION  

Psychologische Grundlagen

Das posttraumatische Syndrom ist eine psychische Störung, die äußerst schwer zu behandeln ist. Sie tritt bei Opfern von Kriegen, Terror und Gewalt auf und bleibt oft noch Jahre und Jahrzehnte nach dem eigentlichen Trauma unverändert bestehen. Typische Anzeichen sind: Schlafstörungen, Depression, aggressive Ausbrüche, psychosomatische Störungen, Abstumpfung von Gefühlen, Ängste, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Schwierigkeiten, einer geregelten Arbeit nachzugehen und Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen. Normalerweise erhalten Patienten mit posttraumatischen Störungen intensive Psychotherapie, die wegen der Schwere der Symptome meist nur wenig auszurichten vermag. So gab es beispielsweise in Amerika nach Beendigung des Vietnamkriegs viele Vietnam-Veteranen, die sich auch nach Jahren nicht wieder in das soziale Leben integrieren konnten. Spezielle staatliche Veteranenzentren (PVA = Post-Vietnam Adjustment) versuchten ihnen mit verschiedenen Programmen zu helfen.

Da bereits viele wissenschaftliche Ergebnisse vorlagen, die zeigten, dass die  TM die Einzel-Symptome der posttraumatischen Störung messbar reduziert, setzten die Forscher Brooks und Scarano vom Department of Psychiatry der Universität von Colorado, Denver, die TM in der folgenden Untersuchung bei Vietnam-Veteranen ein. Sie wollten sehen, ob die TM auch unter erschwerter, therapieresistenter Bündelung von psychischen Problemen etwas auszurichten vermag. Bis 1981 gab es in der wissenschaftlichen Literatur nur Einzelfallbeschreibungen von Psychotherapieerfolgen; Dies war die erste kontrollierte Studie für eine therapeutische Strategie bei Vietnam-Veteranen überhaupt.

 

Durchführung der Untersuchung

Dieses einfachblinde, randomisierte, prospektive Forschungsprojekt wurde mit 18 Vietnam-Veteranen des Denver Vietnam Veterans Outreach Program („Vet-Center“) durchgeführt, die per Zufall entweder der Psychotherapie-Gruppe oder der TM-Gruppe zugeteilt wurden. Es wurden nur Veteranen genommen, die keine Drogen oder Psychopharmaka nahmen, noch nicht in der Psychiatrie gewesen waren und keine Selbstmord- oder Mordtendenzen zeigten. Vor Beginn der Studie war kein signifikanter Unterschied zwischen den Teilnehmern beider Gruppen (t-Test), die Männer waren im Mittel 33,3 Jahre alt, ihre Störungen waren messbar gleich ausgeprägt; lediglich die Schlafstörungen waren bei der Psychotherapiegruppe etwas ausgeprägter als bei den Teilnehmern der TM-Gruppe.

 

Neben der TM-Einweisung trafen sich die Veteranen der TM-Gruppe zu einem wöchentlichen einstündigen Folgetreffen. Die Veteranen der Psychotherapie-Gruppe erhielten wöchentlich eine Stunde Psychotherapie und bei Bedarf auch Gruppen und/oder Familientherapie.

 

Zum Beginn und nach Studienende 3 Monate später füllten alle Veteranen verschiedene standardisierte Fragebögen aus, die von einem unabhängigen Untersucher blind ausgewertet wurden:

·    ‚Post-Vietnam Stress-Disorder‘ (PVSD)

·    eine Erhebung zu Ängsten (‚Taylor Manifest Anxiety Scale‘ ),

·    Depression (‚Beck Depression Inventory‘),

·   ‚Dr. Figleys Fragebogen zur Bewertung der Wiedereingliederung von Vietnam-Veteranen‘. Hierbei

      bewerteten die Probanden Alkohol- und Familienprobleme, Schlafstörungen und Schwierigkeiten,

      eine Anstellung zu finden, in einer Skala von 1 - 4 (1 = große Probleme, 4 = keine Probleme).

·    Zusätzlich bestimmten die Forscher die Gewöhnungsreaktion an einen akustischen Stressreiz mit

      Hilfe des Hautwiderstands. Dabei spielten sie dem Probanden über einen Kopfhörer wiederholt Töne

      vor und ermittelten, nach wieviel Tönen der Hautwidestand sich nicht mehr erniedrigte.

    

 

Ergebnisse

Getestet wurden die Daten mit der Kovarianz-Analyse. Trotz der geringen Stichprobengröße besserten sich die Veteranen der TM-Gruppe in allen gemessenen Bereichen so deutlich, dass alle Skalen signifikant waren, während die wöchentliche Psychotherapie in keinem einzigen Bereich Verbesserungen erzeugte.

Es lohnt sich, sich wenigsten einmal genau die Zahlenwerte anzusehen und zu vergleichen:

 

 

TM

 

Psychotherapie

 

Gemessener Bereich

vor

nach

Signifikanz

vor

nach

Signifikanz

Post-Vietnam-Stress-Störung

9,7

5,8

p < .001

11,71

10,86

n.s.

Emotionale Abgestumpftheit

3,70

1,70

p < .005

3,75

3,50

n.s

Taylor Angst-Skala

16,50

9,10

p < .001

18,25

18,62

n.s.

Beck Depressions-Skala

16,60

7,60

p < .001

20,62

19,75

n.s

Alkoholkonsum

2,00

3,67

p < .005

2,17

2,17

n.s.

Schlaflosigkeit

2,71

3,71

p < .001

1,57

1,43

n.s.

Arbeit/Anstellung

2,25

3,50

p < .01

2,40

2,80

n.s.

Familienprobleme

2,12

3,25

p < .05

2,14

2,29

n.s.

Hautwiderstand-Stressreaktion

18,80

10,50

p < .10

19,16

23,00

n.s.

 

Besondere Bedeutung

Die TM ist - zumindest in dieser kleinen, aber immerhin kontrollierten Studie - deutlich psychotherapeutischen Verfahren überlegen. Und dies bei Personen, die schon jahrelang unter der schwerst therapierbaren psychischen Störung, dem posttraumatische Stress-Syndrom, litten. Der Einsatz der TM ist gleichzeitig weit weniger kosten- und personalintensiv als psychotherapeutische Behandlungen.

 

Weitere Untersuchungen zum Thema

Insgesamt 50 Studien finden sich im Original in den Collected Papers, Vol. 1-5, die die Entwicklung der Persönlichkeit anhand psychologischer Messverfahren bestätigen. TM-Meditierende zeigen demnach im Vergleich mit Nicht-Meditierenden weniger Ängste, weniger Neurotizismus, weniger Depression, weniger Aggression, weniger Introvertiertheit (Nach-Innen-Zurückgezogenheit) und weniger Nervosität. Statt dessen entwickeln sie mehr Selbstverwirklichung, spontanere Wahrnehmung positiverer Inhalte, positiveren, freundlicheren Umgang mit Anderen, größere psychische Gesundheit, mehr Selbstvertrauen, mehr Humor etc..

 

Referenz

Journal of Counseling and Development, 1986, 64, S. 212 - 215, in Collected Papers, Vol 4, Paper 313, S. 2446-2452

 

Meta-Analyse zur Selbstverwirklichung

Eine statistische Meta-Analyse aller verfügbaren Studien (42 Studien) bis 1991 zeigt, dass die TM in puncto Selbstverwirklichung (Integration und Stabilität der Persönlichkeit, Selbstvertrauen, emotionale Reife, Fähigkeit zu warmen zwischenmenschlichen Beziehungen und anpassungsfähiges Verhalten bei Herausforderungen) mehr als doppelt so wirkungsvoll ist wie Konzentration, Kontemplation und andere Entspannungstechniken.

Journal of Social Behaviour and Personality  6, 1991, S. 189-247 


 

Verminderte Einweisung in psychiatrische Kliniken

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION

(ohne Grafik)

Hintergründe der Untersuchung

Techniken der Persönlichkeitsentfaltung und Personen, die diese ausübten, tauchten im nennenswerten Umfang erst in den sechziger/siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf. Bald darauf erhoben sich Stimmen, dass die Ausübung verschiedener Methoden, die das Bewusstsein beeinflussen, eventuell die Psyche des Teilnehmers schädigen könnten. Um sich nicht nur auf Mutmaßungen oder nicht näher untersuchte Einzelfälle zu stützen, veranlasste die schwedische nationale Gesundheitsbehörde eine groß angelegte epidemiologische Untersuchung, die der Frage nachging, ob und in welchem Ausmaß psychiatrische Erkrankungen durch die Ausübung verschiedener geistiger Techniken verursacht sein können.

 

Durchführung der Untersuchung

Im Frühjahr 1975 organisierte die schwedische nationale Gesundheitsbehörde eine offizielle Untersuchung, um festzustellen, ob die Ausübung verschiedener geistiger Verfahren möglicherweise psychiatrische Erkrankungen nach sich ziehen kann oder ob diese Verfahren unbedenklich für die geistige Gesundheit sind. Sie startete eine Fragebogenaktion, die alle 182 psychiatrischen Institutionen Schwedens mit einschloss:

·        133 Fachkrankenhäuser für Psychiatrie sowie

·        49 Polikliniken (einem Klinikum angeschlossene Psychiatrie-Abteilung für ambulante Behandlungen).

Die Ärzte sollten Auskünfte über Personen erfassen, die vor der psychiatrischen Erkrankung folgende Verfahren ausgeübt hatten: Transzendentale Meditation, gruppendynamische Sitzungen, Sensitivity Training, einige religiöse Minderheitengruppen, spiritistische Sitzungen und andere vergleichbare Übungen. 

 

Im Fragebogen sollten sie folgendes bewerten:

 

1. „Wie viele Patienten, deren Krankheit Ihrer Auffassung nach einen wahrscheinlichen oder möglichen ursächlichen Zusammenhang mit irgendeiner der oben erwähnten Übungen aufweisen, hat Ihre Einheit in den letzten 3 Jahren (1972-1974) aufgenommen und stationär oder ambulant  behandelt?“

 

2. „Wie viele dieser Fälle konnten ohne Freiheitseinschränkung stationär aufgenommen werden, und wie viele mussten - dem schwedischen Gesetz für geschlossene psychiatrische Behandlung entsprechend - ihrer Freiheit beraubt werden?“

 

Ergebnisse

Die Fragebogenaktion der schwedischen nationalen Gesundheitsbehörde hatte eine Rücklaufquote von 85%, insgesamt schickten 154 Institutionen (115 Krankenhäuser und 39 Polikliniken) die ausgefüllten Fragebögen zurück.

 

Insgesamt tauchten in diesen Daten 110 Fälle von psychiatrischen Patienten auf, die mit einer der genannten psychischen Verfahren Kontakt gehabt hatten. 82 von ihnen waren stationär aufgenommen worden.

 

Bei den 18 in einer Poliklinik behandelten Personen, die in diese Kategorie fielen, war die Kausalität zwischen geistigen Verfahren und der Erkrankung nicht klar genug. Daher verfolgten die Untersucher diese Patienten nicht weiter.

 

Die Zahl der 82 stationär aufgenommenen Fälle verglichen die Untersucher mit der Gesamtzahl psychiatrischer Krankenhauseinweisungen: Diese betrug in dem betreffenden dreijährigen Zeitraum 335.000 Personen für ganz Schweden.

Damit war das Auftreten psychiatrischer Erkrankungen, die stationärer Aufnahme bedurften, im Personenkreis mit den genannten geistigen Übungen insgesamt äußerst gering.  

 

Bei 53 der 82 Fälle, die stationärer Behandlung bedurften, stellten die behandelnden Ärzte eine wahrscheinliche oder klare ursächliche Beziehung zwischen der Teilnahme an einer geistigen Übung und der Notwendigkeit der psychiatrischen Behandlung fest. Von diesen 50 hatten sich 30 in verschiedenen Arten gruppenorientierter Unterweisung einschließlich des Sensitivity Trainings betätigt. Bei den verbleibenden 23 Fällen schätzten die Ärzte eines der anderen Verfahren als verursachend ein. Darunter waren landesweit 8 Personen, die die Transzendentale Meditation erlernt hatten und zusammen genommen 10 Einweisungen in diesem Zeitraum benötigten.

Professor Ottoson sah daraufhin die Krankengeschichten der acht Patienten genauer ein, die vor ihrer Einweisung den Angaben der behandelnden Ärzte zufolge Transzendentale Meditation praktiziert hatten. Aus den Krankenakten war zum einen nicht klar ersichtlich, ob alle von ihnen tatsächlich die TM ausgeübt hatten. Einige von ihnen hatten die Technik intensiver als vorgeschrieben ausgeübt. In keinem der Fälle war der ursächliche Zusammenhang mit der Ausübung der Technik und der psychiatrischen Erkrankung eindeutig. Ottoson schreibt daher, dass es zwar nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Ausübung der TM einen  beschleunigenden Einfluss auf die psychiatrische Erkrankung gehabt haben könnte, es genauso gut aber auch möglich sein kann, dass Personen mit schizophrenen Tendenzen oder vermehrter Angst von sich aus selbst nach TM gesucht haben.

 

Bewertung

Prof. Jan-Otto Ottoson, der wissenschaftliche Berater der Nationalen Gesundheitsbehörde, verglich die obigen Daten mit denen der schwedischen Gesamtpopulation. Seinen Berechnungen zufolge betrug die Gesamtinzidenz (das gesamte Vorkommen) stationärer psychiatrischer Behandlungen für die Gesamtbevölkerung von 6,5 Mio. Schweden in diesem Zeitraum 1 : 20.

Für die Subpopulation der damals 35.000 TM-Meditierenden Schwedens betrug die Erkrankungshäufigkeit hingegen nur 1 : 3.500.

Hätte die psychische Gesundheit der TM-Personen dem Durchschnitt der schwedischen Bevölkerung entsprochen, wären im Erhebungszeitraum nicht 8, sondern 1.750 Schweden in psychiatrische Institutionen eingewiesen worden. Diesen Zahlen zufolge lag die Einweisung in eine psychiatrische Klinik für TM-Meditierende 150 bis 200 mal unter dem Durchschnittswert der Gesamtbevölkerung Schwedens.

 

Besondere Bedeutung

Die Schlussfolgerung aus diesen Daten lautete laut Prof. Ottoson: Weder die allgemeine Untersuchung noch die eingehende Überprüfung der Einzelfälle ergaben Hinweise darauf, dass die TM einen pathogenetischer Faktor von irgendeiner Bedeutung für die Auslösung psychiatrischer Erkrankungen darstellt.

 

Referenz

1. „Orsakssamband mellan vissa aktiviteter och psykisk sjukdom – redovisning av en rundfraja jämte vissa rekomendationer“. 09 09 1975, Socialstyrelsen byrä, SN 3 D: nr SN 3–9-204.

 

2. „Transcendental Meditation“ An evaluation ba Jan-Otto Ottoson 1977. Socialstyrelsen, D:nr 3-9-1194/73.


Verbesserte geistige Gesundheit bei Piloten

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION

(ohne Grafik)

Wissenswerte Hintergrundinformation

Vor der Zulassung zur Ausbildung zum Kampfpiloten müssen die Anwärter auf ihre Eignung getestet werden. Die früher verwendeten psychologischen Tests hatten jedoch einen schwer wiegenden Mangel: Sie konnten keine tief sitzenden psychischen Störungen herausfiltern und waren daher nicht geeignet, Aspiranten herauszufiltern, die zwar unter Nomalbedingungen gute Piloten sind, unter Stress jedoch nicht mehr gelassen und angemessen reagieren.

 

In Schweden scheiterten jährlich bis zu 80% der Piloten in der Ausbildung, da sie in herausfordernden Flugsituationen psychisch nicht belastbar genug waren. Wegen der hohen Ausbildungskosten führte dieses - auch für andere Länder typische - Problem zu hohen wirtschaftlichen Verlusten. Aus diesem Grund ließ die schwedische Luftwaffe den bereits bestehenden DMT (Defense Mechanism oder Abwehrmechanismus –Test von Ulf Kragh) von Thomas Neumann weiter entwickeln (DMT-Neumann). Seit der Einführung des DMT-Neumann 1970 gab es einen Rückgang auf beinahe Null von Fehlern von Piloten und den damit direkt in Verbindung stehenden Unfällen und Zwischenfällen. Trotz weiterbestehender extremer Belastung in der Pilotenausbildung kam seit Einführung des Tests vor 30 Jahren kein einziger vorzeitiger Abbruch der Pilotenausbildung mehr vor.  .

Die Fehlerhäufigkeit in der Pilotenpraxis korreliert  mit r = 0,7 mit der DMT-Neumann-Punktbewertung.

 

Testgrundlagen

Der DMT Neumann erwies sich als ungewöhnlich sensible und zuverlässige Methode zur Erkennung tief verwurzelter Störungen in der Psyche, die anderen früher gebräuchlichen Tests darin weit überlegen ist. Er kann deutlich die Abwehrmechanismem, d.h. Fehler oder psychisches Versagen in zukünftigen kritischen Flugsituationen, aufzeigen. Da dieser Test schon für Kampfpilotenbewerber eingesetzt wurde, hatte die Luftwaffe seit seiner Einführung sehr viel weniger Unfälle oder Zusammenstöße aufgrund von psychologischem Versagen. Andere Länder bestätigten die gleichen Erfahrung.

Der DMT-Neumann ist ein nonverbaler Test, bei dem bedrohliche Bilder für Sekundenbruchteile aufblitzen und nur vage wahrgenommen werden. Auf diese unterschwelligen Wahrnehmungen reagieren Personen mit ausgeprägten Abwehrmechanismen spontan mit Angst, die zu einer verzerrten Wahrnehmung und u.a. zu ausgeprägter Senkung des Hautwiderstandes führt. Dies tritt besonders bei Personen auf, die in der Vergangenheit traumatische Erlebnisse hatten.

 

Die praktische Erfahrung mit dem DMT Neumann zeigte, dass sich die meisten Personen mit diesen psychische Schwächen sich völlig normal benehmen, es sei denn, sie geraten in eine extrem belastende Situation. Ausgedehnte Test haben ergeben, dass nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung frei von solchen Abwehrmechanismen ist.  

 

Ergebnisse der Untersuchung

1. Pilotstudie

Piloten mit pathologischen DMT-Neumann-Werten erhielten Flugverbot, da selbst die besten psychotherapeutischen Behandlungen viele Jahre Therapie brauchen, um diese tief sitzenden unterbewussten Störungen und Ängste zu bessern. Da bereits vorliegender Untersuchungsergebnisse über den Einsatz der Transzendentalen Meditation bei psychischen Belastungen signifikante Besserungen zeigten, erlernten 5 Piloten mit Flugverbot, die unbedingt wieder fliegen wollten, die TM. Nach Ablauf eines Jahres untersuchte Neumann sie erneut und stellte fest, dass sie nach einem Jahr TM-Praxis von der höchsten Risikogruppe (IV) in die niedrigste (I) Risikogruppe des DMT-Neumann gelangt waren. Nach Neumanns Aussage war dieses Ergebnis sensationell, da normalerweise 20-25 Jahre intensiver psychotherapeutischer Behandlung für eine merkliche Besserung notwendig gewesen wären.

 

2. Untersuchung mit Kontrollgruppe

Die dramatischen Verbesserungen innerhalb nur eines Jahres ließen bei den Verantwortlichen zunächst Zweifel an der Sicherheit der Testverfahren aufkommen, die durch ein von der schwedischen Luftwaffe eingesetztes Sonderprogramm geklärt werden sollten. Teil dieses Programms war eine einjährige Studie an 15 Piloten, die beim Auswahlverfahren an zu hohen DMT-Neumann-Werten gescheitert waren, die bei allen nahezu gleich waren. Ein Jahr später war der Punktwert der Kontrollgruppe (n = 7) unverändert, während er sich in der TM-Gruppe (n = 8) um durchschnittlich 10 Punkte verbessert hatte. Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass TM tatsächlich eine positive Wirkung auf tief sitzende Ängste hat. Neumann zog den Schluss, dass TM von großem Wert als Präventivmaßnahme sei, um die optimale psychische Gesundheit der Luftwaffenpiloten zu gewährleisten.  

 

Besondere Bedeutung der Untersuchungen:

Alle 13 Piloten, die TM ausübten, zeigten innerhalb eines Jahres einen signifikanten Rückgang tief in der Persönlichkeit verwurzelter Ängste. Diese Verbesserung hätte nach Neumanns Erfahrung mit den besten Psychotherapiemethoden erst nach 20 Jahren und mehr erreicht werden können.

Das Ergebnis zeigt, dass TM Handlungen unter hohen psychischen Anforderungen und Stress-Toleranz in besonderen Stress-Situationen signifikant erhöht, indem sie offensichtlich die Ursachen für Stressempfindlichkeit auf neurophysiologischer Grundlage beseitigt.  

 

Referenz

Sandahl, F.P.: Inverkan av tm-utövnin pa neurotiseringsgrad. Stockhol: Läkartidningen. Journla of the Swedish medical Association 77 (34): 2808, 1980.

Nach: Dr. med. Jaan Suurküla: Forschung über Transzendentale Meditation (TM) bei der Schwedischen Luftwaffe. HTTP://home.swipnet.se/tmdoctors)DMTger.htm  

 

Weitere Studienergebnisse

Diese erfolgreiche Therapie tiefer psychologischer Störungen wurde nicht nur durch die DMT-Neumann-Untersuchung, sondern auch durch andere Studien belegt. Es wurde vielfach gezeigt, dass TM in kurzer Zeit äußerst positive Wirkungen auf die Psyche hat, auch dann, wenn konventionelle Methoden versagt hatten (s. posttraumatisches Stress-Syndrom bei Vietnamveteranen, reduzierte Rückfallquote bei Schwerstverbrechern).

 

Der Grund für die bemerkenswerte Effektivität der TM ist wahrscheinlich, dass sie offensichtlich auf einer grundlegenden Ebene wirkt und die neurophysiologische Grundlagen psychologischer Störungen transformiert, was durch verbesserte Gehirnfunktionen, Gehirnwellenkohärenz und Potenzial von Sinneseindrücken belegt wird.

 

Da sich die Transzendentale Meditation in wichtigen Aspekten von anderen Meditationsformen und gebräuchlichen Stressvermeidungs-Methoden unterscheidet, gibt es keinen wissenschaftlichen Grund für die Annahme, dass diese Ergebnisse auf andere Methoden übertragbar sind.

 


Gesundheit am Arbeitsplatz

Verbesserte Gesundheit am Arbeitsplatz

durch Transzendentale Meditation

In einer groß angelegten Studie des Nationalen Gesundheits-instituts in Japan wurden 447 Angestellte eines Schwermetall verarbeitenden Großbetriebs, der Sumitomo Heavy Industries, in die Technik der Transzendentalen Meditation eingewiesen. Sie wurden über fünf Monate mit einer nicht meditierenden Kontrollgruppe von 321 Arbeitern desselben Betriebs verglichen. Bei den Meditierenden reduzierten sich körperliche Beschwerden und Schlaflosigkeit. Sie zeigten signifikant weniger unbeherrschte Impulsivität, emotionale Instabilität, weniger Tendenz zu neurotischem Verhalten und weniger Ängste. Außerdem nahm ihr Nikotinkonsum messbar ab.

Verbesserte Gesundheit am Arbeitsplatz

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION


Betriebswirtschaftliche Grundlagen

Wirtschaftswissenschaftler sehen inzwischen neben der eigentlichen beruflichen Qualifikation eines Menschen auch die sogenannten soft skills als wichtig für den beruflichen Erfolg des Einzelnen und die Ertragskraft der Firmen an: Teamfähigkeit, Flexibilität sowie die Fähigkeit Stessbelastungen abzufedern. Negative Folgen von Stress nehmen Arbeitnehmern nicht nur die Lebensfreude, sie machen außerdem ca. 70% aller Krankheiten aus. Die durch Stress bedingten Einschränkungen der Ertragskraft deutscher Firmen addieren sich auf eine Belastung von jährlich mehreren Hundert Milliarden Euro! Der größte Teil der durch Krankheiten bedingten Ausfälle gehen auf sein Konto, die krankheitsbedingten Produktionsausfallkosten der deutschen Wirtschaft beliefen sich beispielsweise 1998 auf 40 Mrd. Euro. Hinzuzurechnen sind außerdem Einschränkungen der Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer, die statistisch nicht erfasst werden können. Allein zusätzliche Schäden durch Alkohol am Arbeitsplatz beziffern Forscher für die deutsche Wirtschaft in Höhe von jährlich zusätzlichen 40 Mrd. Euro (laut ‚Deutscher Hauptstelle gegen Suchtgefahren‘). Dazu kommen Verluste durch Arbeitnehmer mit Schlafmitteln und anderen Drogen im Blut, u.v.m..

Vergl. hierzu: Prof. Dr. Klaus Kairies: Stress bewältigen durch Kreativität, Arbeitshefte Führungspsychologie,

Hrsg: Prof. Dr. Ekkehard Crisand, Wilhelmsfeld, Band 40              .

 

Durchführung beider Untersuchungen

Prospektive Studien mit Selbstauswahl, es nahmen 798 Personen aus einem industriellen Fertigungsbetrieb daran teil. Alle 477 Arbeiter, die TM  lernen wollten, erlernten sie im Oktober 1988; Von diesen hatten 30 Personen die TM bereits vor dem ersten Ausfüllen der Fragebögen erlernt.

Als Kontrollgruppe dienten 321 Arbeiter, die nicht meditierten.

 

Studie I:

Den Teilnehmern wurden vor Untersuchungsbeginn drei standardisierte Fragebögen für geistige Gesundheit vorgelegt, mit denen sie sich selbst einschätzten: den ‚Tokyo University Health Index‘ (THI), ‚Zung’s Self-Rating Depression Scale‘ (SDS) sowie ‚Cattel’s Anxiety Scale‘ (CAS) (s.u.). 

 

Studie II:

Gleichzeitig erhoben die Forscher Daten für das Gesundheitsverhalten der Angestellten, die unter anderem nach Folgendem fragten: Länge des Nachtschlafs, Einschlafzeit, Häufigkeit nächtlichen Wachseins, Frühstücksgewohnheiten und Zwischenmahlzeiten, Sport, Übergewicht, Zigarettenkonsum, Anzahl der Zigaretten pro Tag, Alkoholkonsum, Gebrauch von Kaffee, Vitaminen, Schlaftabletten, Medikamenten zur Senkung hohen Blutdrucks und Krankheitstage.  

Nach 5 Monaten TM-Praxis erhielten die Arbeiter die gleichen Bögen erneut, die 765 Personen, ausfüllten, also 96% von ihnen.

 

Ergebnisse

Die Ergebnisse beider Studien wurden mit einer vergleichenden Analyse der zwei Gruppen ermittelt.

Zuerst wurden die Werte beider Gruppen beim Vortest miteinander verglichen.

 

Studie I:

Die TM- und die Kontrollgruppe waren vor Beginn der Untersuchung hinsichtlich der eingeschätzten Gesundheit vergleichbar, lediglich in der Depressions-Skala zeigte die Kontrollgruppe höhere Werte als die TM-Gruppe (p <.05).

Beim Vergleich beider Gruppen vom Vor- zum Nachtest zeigte die TM-Gruppe nach 5 Monaten Meditationspraxis hingegen eine signifikante Verringerung von 10 der 12 Unterskalen des Gesundheits-Index (THI) sowie eine signifikante Zunahme in der Skala sozialer Erwünschtheit. Deutlich verringert waren bei ihnen: die Anzahl der Beschwerden über allgemeine körperliche Symptome (p <.001), psychosomatische Beschwerden (p <.001), Verdauungsbeschwerden (p <.05), impulsive Tendenzen (p <.001), emotionale Instabilität (p <.001), Depressionen (p <.001) neurotische Tendenzen (p <.001) sowie Unregelmäßigkeiten im täglichen Leben (p <.05). Die Kontrollgruppe empfand demgegenüber lediglich signifikant gehäuft eine Besserung der Verdauung (p <.01).

Bei den Gesamtwerten des Depressionstests (SDS, p <.001)  sowie des Angst-Tests (CAS, p <.01) verringerten sich die negativen Emotionen der Meditierenden signifikant, während sich die der nicht meditierenden Gruppe nicht veränderte. 

 

Studie II:

Bei der Vortestung unterschieden sich beide Gruppen kaum, die TM-Personen brauchten jedoch im Mittel weniger Schlaf als die Kontrollgruppe, lagen nachts weniger wach, nahmen mehr Zwischenmahlzeiten zu sich und tranken weniger Alkohol (p <.05) als diese.

5 Monate später brauchten die TM-Meditierenden im Mittel weniger Zeit zum Einschlafen (p <.001), lagen nachts weniger wach (p <.01), rauchten weniger (p <.01) und auch weniger Zigaretten pro Tag (p <.001) als die Kontrollpersonen.

Obwohl bei Studie II anfängliche Unterschiede zwischen beiden Gruppen vorhanden waren, sahen die Forscher keine wirklichen Unterschiede zwischen beiden Gruppen, die die positiven Veränderungen durch die TM auf andere Ursachen hätten zurückführen können.

 

Besondere Bedeutung

Beide Untersuchungen zusammen zeigen, dass innerhalb von nur fünf Monaten durch den Einsatz der TM im Arbeitsalltag sich sowohl die geistige Verfassung der Arbeiter eindeutig bessert, als auch ihr Gesundheitsverhalten sich in eine positivere Richtung bewegt. Dies rundet die Ergebnisse anderer Studien aus dem Berufsalltag ab, nachdem die Angestellten größere Freude bei ihrer Arbeit empfanden und ein besseres Betriebsklima feststellten (s.u.). 

 

Wissenswerte Hintergrundinformation

Die Studie wurde von Dr. Takashi Haratani vom Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin des japanischen Arbeitsministeriums durchgeführt - in Zusammenarbeit mit Dr. Takemitsu Itsumi vom St. Marianne Medizinischen Forschungsinstitut. Das japanische Arbeitsministerium sorgte dafür, dass diese positiven Ergebnisse in Japan bekannt wurden.

 

Referenzen

1. Japanese Journal of Industrial Health 32 (7), 1990, S. 346

2. Japanese Journal of Public Health 37 (10), 1990, S. 729

 

Weitere Untersuchungen

I. Eine prospektive Studie über drei Monate verglich 45 Manager und Angestellte, die die TM erlernt hatten, mit 41 genau ausgewählten, vergleichbaren nicht-meditierenden Kontrollpersonen. Die Forscher maßen sowohl den Hautwiderstand als auch mit Hilfe standardisierter Tests Ängste und Arbeitszufriedenheit. Die Personen, die regelmäßig meditierten, verbesserten sich bei allen Beobachtungskriterien signifikant. Sie reduzierten ihre Ängste, ihre Sorgen am Arbeitsplatz, Alkohol- und Drogenkonsum, verbesserten dagegen ihre allgemeine Arbeitszufriedenheit, allgemeine Gesundheit und hatten weniger gesundheitliche Beschwerden. Sie schliefen besser, waren weniger müde, ihre Effizienz und Produktivität nahmen zu, außerdem besserten sich  sowohl ihre privaten als auch ihre Beziehungen am Arbeitsplatz.

The Journal of the Iowa Academy of Science, Vol. 96, 1989, S. A32 , / Collected Papers, Vol. 5, S. 3141-3149

 

Weiterführende Literatur

Klaus Kairies, Ernst Schrott: Soft Skills haben einen großen Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Betriebswirtschaftliche Blätter, 02/2002, 62-68

Rückfälligkeit

Verringerte Rückfälligkeit von Strafgefangenen

durch Transzendentale Meditation

259 männliche Strafgefangene aus Hochsicherheitsgefängnissen (Folsom-Gefängnis, St. Quentin und Deuel Vocational Institution), erlernten während ihres Gefängnisaufenthalts die TM und wurden nach ihrer Entlassung dem California Department of Corrections zur Bewährung unterstellt. Diese Straftäter zeigten über 5 Jahre eine deutlich reduzierte Neigung zu erneuten kriminellen Handlungen und wurden um 40% weniger zu einem erneuten Gefängnisaufenthalt verurteilt. Eine solche Verringerung der Rückfallquote ist durch Rehabilitationsmaßnahmen im Gefängnis unerreicht.

Verringerte Rückfälligkeit von Strafgefangenen

DURCH TRANSZENDENTALE MEDITATION

 

 

Soziologische Grundlagen

In den siebziger Jahren begannen Psychologen, viele Rehabilitationsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu untersuchen und stellten fest, dass die Rückfallquoten der Häftlinge durch diese Programme gar nicht verändert wurden (Martinson 1974, 1976; Lipton, Martinson und Wils, 1975; Greenberg 1977) oder nur bei einer geringen Anzahl meist jüngerer Häftlinge mit positiveren Ausgangssituationen (Gendreau und Ross, 1979, 1980). Ein in den USA eingesetztes nationales Komitee, das die Forschungen bewertete (Sechrest, White & Brown, 1979:31; Martin, Sechrest und Redner 1981:3,22), kam zu dem Schluss, dass es trotz der Wirkungslosigkeit der Rehabilitationsmaßnahmen moralisch und gesellschaftlich notwendig sei, weiterhin nach Alternativen zu reiner Bestrafung zu suchen.

 

Bis zum Erscheinen der Studie 1987 hatten über 600 Gefangene in Kalifornien und mehrere Hunderte zusätzlich in Massachussets und Vermont die TM erlernt, in den gesamten USA mehr als 3.000.

 

Durchführung der Untersuchung

Kontrollierte, retrospektive Langzeitstudie über sechs Jahre, ohne Zufallsauswahl, bei recht großer Stichprobengröße, mit zwei Kontrollgruppen.  

Insgesamt 259 männliche Schwerverbrecher, die im Folsom- oder St. Quentin-Hochsicherheitsgefängnis, sowie in einem dritten Gefängnis für mittelschwere Straftaten, in den Jahren 1975 bis 1982 die TM auf freiwilliger Basis erlernt hatten, wurden nach ihrer Entlassung weiter beobachtet. 50,4 % von ihnen hatten bereits früher schon mindestens einmal Gefängnisstrafen abgesessen, 82,7 von ihnen waren bereits im Gefängnis oder einer Jugendstrafanstalt gewesen. Die TM-Straftäter waren zum Zeitpunkt des Erlernens der TM im Mittel 33 Jahre alt (19-62 Jahre), durchschnittlich ein Jahr älter als die Vergleichs-Straftäter des Landes. In der Versuchsgruppe waren 36,3 Prozent Schwarze, 49,5 Weiße und 12,1 Prozent mexikanische Amerikaner, was nahezu der Verteilung der anderen Gefangenen entsprach, lediglich die mexikanischen Amerikaner hatten durchschnittlich etwas weniger von dem TM-Angebot Gebrauch gemacht. Die Schwere der Verbrechen der TM-Gruppe war leicht geringer als die Vergleichsgruppe, wenn auch bei ihnen im Verhältnis mehr Mörder dabei waren.  

Diese Studie vergleicht die Rückfälligkeit der Strafgefangenen auf Bewährung im California Department of Corrections (CDC) mit der von allen anderen Entlassenen Kaliforniens sowie einer Vergleichsgruppe von ebenfalls 259 Strafgefangenen, wobei jedem Entlassenen der TM-Gruppe ein Nicht-Meditierender paarweise zugeordnet wurde.  

Aus den CDC-Akten der Straftäter wurden detaillierte Daten entnommen, die zusätzlichen Aufschluss über die Rückfallgefährdung geben konnten, wie: Ehestand, Rasse, Schulabschluss, IQ, längste Anstellungszeit, Militärerfahrung, ehrenvolle Entlassung aus dem Militär, Drogenmissbrauch, Konsum von Alkohol und Marihuana, das Schwerste zurückliegende Vergehen, Länge der Inhaftierung, jährliche Verletzung von Gefängnisregeln vor dem Datum des TM-Einführungsseminars, Alter bei der ersten Inhaftierung, frühere Straftaten, Alter bei der Entlassung, Zeit seit der Entlassung, Ausbruchsgeschichte sowie Teilnahme an der Gefängniserziehung und/oder Begabungstraining und Formen von Gruppen- oder Einzel-Psychotherapie und freiwillige Teilnahme an Selbstverbesserungs-Aktivitäten im Gefängnis.

Diese Daten wurden größtenteils bei der Sichtung der Literatur über Rückfallgefährdung als mit entscheidend für die zu erwartende Rückfallquote angesehen (Pritchard, 1979).  

Die Berichte nach der Entlassung entstammten:

a)      den CDC-Daten über die Bewährungsphase der nächsten zwei Jahre nach der Entlassung, die nach zwei Jahren einwandfreier Führung vernichtet werden, sowie

b)      dem California Justice Department-Büro der Identifikation, das für alle Straftäter Kaliforniens Akten ohne zeitliche Begrenzung führt.

 

Ergebnisse

Die Rückfälligkeit der Straftäter wurde von 0 bis 3 bewertet:

0 = keine neuen Delikte, 1 = kurze Inhaftierung + Entlassung, Verlängerung der Bewährungszeit um bis zu 6 Monate, erneuter Gefängnisaufenthalt unter 3 Monaten, 2 = Aufhebung der Bewährung, Gefängnisaufenthalt mehr als 3 Monate,  3 = Gefängnisaufenthalt wegen neuen Delikts nach erfolgtem Urteil.  

Die Mittelwerte dieser Daten ergaben, dass die TM-Gruppe in einem Zeitraum von fünf Jahren – sowohl im Vergleich zu allen anderen Ex-Häftlingen Kaliforniens als auch zu ihren jeweiligen Kontrollpartnern – in jedem Jahr durchschnittlich deutlich weniger neue Delikte aufwies (p <.05). Im Laufe der Zeit erhöhte sich die Rückfallquote aller Straftäter, jedoch blieb die der TM-Häftlinge in jedem Jahr deutlich unter der der anderen Delinquenten.  

Die Forscher kontrollierten die Rückfallgefährdungsmaßstäbe (s.o.) bei der statistischen Auswertung der Daten mit und sahen sie als nicht ursächlich für die gefundenen Ergebnisse an (Multiple Regressionstestung, + 0.05).  

Die Forscher Bleick und Abrams prüften auch die Regelmäßigkeit der TM. Bis zu 7 Jahre nach dem Erlernen der TM meditierten 42,8 % der Gefängnisinsassen regelmäßig und weitere 16,2 % unregelmäßig. Nach der Entlassung meditierten die Straftäter durchschnittlich weniger regelmäßig, es stehen jedoch keine genauen Zahlen dazu mehr zur Verfügung. Vor ihrer Entlassung hatten also ein großer Prozentsatz der Kriminellen über einen langen Zeitraum meditiert, was eine Erklärung dafür sein kann, dass der Schutz vor erneuten kriminellen Handlungen durch die TM so stark war. Tatsächlich waren Gefangene, die kurz vor ihrer Entlassung TM erlernt hatten, schneller wieder rückfällig geworden, als Gefangene, die vor ihrer Freilassung eine längere Zeitspanne im Gefängnis meditiert hatten.

 

Besondere Bedeutung: Kosteneinsparungen

Die Ausübung der TM hat im Mittel eine um 40 % verringerte Rückfallquote über 5 Jahre ergeben. Den Forschern zu Folge bedeutete dies vorsichtig kalkuliert bei 250 Delinquenten pro Person eine Einsparung von 20.000 US$ pro Person und Jahr, für diese Gruppe von 250 Personen also 1,2 Mio. US$ jährlich!

Das TM-Programm zeigte damit deutlich bessere Resultate als die wesentlich aufwändigeren vom Staat finanzierten Ausbildungs-, Begabungsförderungs- und psychotherapeutischen Rehabilitationsprogramme.

 

Ergänzende Anekdote

Anfang der 80iger Jahre sind in Senegal mehrere Tausend Gefängnisinsassen in die TM eingeführt worden. Noch heute stehen viele dieser Gefängnisse leer, da die Rückfallquote nachhaltig reduziert wurde.

 

Referenz

Journal of Criminal Justice, Vol. 15 (1987), S. 211-230 in Collected Papers, Vol. 5, S. 3123 - 3135

Freiheit hinter Gittern: Die Transformation des Lebens von Insassen und Justizvollzugsbeamten

von Bob Roth

TM.org/blog – Programm der Transzendentalen Meditation, USA

21. Mai 2010

In seinem neuen TM.org/blog auf der offiziellen Website für das Programm der Transzendentalen Meditation in den USA, schreibt Dr. Robert Roth, nationaler Direktor für Expansion, über seine Erfahrungen mit dem Unterrichten von Gefängnisinsassen in Transzendentaler Meditation und wie die Technik z.Zt. von den Insassen und von den Justizvollzugbeamten eingesetzt wird.

Dr. Roth schreibt:

Es gibt wenig Lebenserfahrungen, die man vergleichen kann mit dem Erlebnis, vor einem Justizvollzugbeamten zu stehen, an einem Hoch-Sicherheitsgefängnis mit kilometerlangem Stacheldraht und massiven Mauern und dicken Stahltoren, und dann seinen Namen unter eine Einverständniserklärung zu setzen, die besagt, dass im Falle einer Geiselnahme durch Insassen die Justizvollzugbeamten nicht über die Freilassung verhandeln werden.

Das Gefühl der Vorsicht wird nicht den Emotionen gerecht, die ich vor zwanzig Jahren hatte, als ich die Transzendentale Meditationstechnik im San-Quentin-Gefängnis unterrichtete, das fast idyllisch an der Bucht nördlich von San Francisco, in der Marin-Grafschaft, gelegen ist. Hier ist der Wohnort einiger der hartgesottensten Kriminellen in Kalifornien.

Ich war eingeladen worden, Häftlinge und Justizvollzugbeamte in Transzendentaler Meditation zu unterrichten - und die Resultate der Praxis auf dem Leben der Männer waren außerordentlich. Dies betraf auch den Oberbegriff „verringerte Richtlinienverletzungen“ (bedeutsam in der Welt hinter Gittern mit Drogen- und Alkoholkonsum, gewalttätigem Verhalten, etc.) sowie, am wichtigsten, eine 50% Verringerung der Rückfälligkeitsrate unter meditierenden Insassen, drei Jahre nach der Freilassung aus dem Gefängnis. Solche Zahlen sind selbstverständlich unbekannt im Strafvollzug, in dem der Begriff der Rehabilitation anscheinend durch die Politik der Gefangenenverwahrung ersetzt worden ist.

Es gab ein beträchtliches Interesse unter vielen leitenden Justizvollzugbeamten, die Transzendentale Meditationstechnik im gesamten Strafvollzugssystem anzubieten. Aber ein regelrechter politischer Sturm, Haushaltskürzungen und eine allgemeine Ungläubigkeit unter einigen hohen Tieren des kalifornischen Strafvollzugs, dass etwas so gut wie Transzendentale Meditation wirken könne, führte dazu, dass das Programm auf Sparflamme gesetzt wurde.

Damit ist jetzt Schluss. Wie Sie in diesem kurzen Video [eingebettet im Artikel] aus einem Gefängnis in Oregon sehen können, wurde die Transzendentale Meditationstechnik als brauchbares, in hohem Grade wirkungsvolles Werkzeug wieder entdeckt, um den akuten Stress von Gefängnisinsassen zu verringern (der Drogenmissbrauch und Gewalttätigkeit hinter Gittern anheizt), die Haft optimal für konstruktive Aktivitäten zu nutzen, und die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass sie nach der Freilassung wieder ins Gefängnis zurückkehren. (Die Rückfälligkeitsquote kann bis zu 80 Prozent betragen.)

Die Notwendigkeit für ein Programm, das wie Transzendentale Meditation wirkt, liegt auf der Hand. Die schrecklich hohen Kosten der Kriminalität, die starken Kürzungen in den Gefängnisetats und die ehrliche Absicht unter vielen Justizvollzugsbeamten, den Männer und der Frauen hinter Gittern zu helfen, sind die Triebkräfte für das zunehmende Interesse. Aber selbstverständlich sind das alles nur Worte. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie es im Gefängnis zugeht und wie diese Meditation das Leben der Insassen verändert, schauen Sie sich bitte für einen Sie einen Moment den faszinierenden Kurzdokumentarfilm von DLF.TV-Regisseur Amin Kouider an.

Weitere Dokumentarfilme, die zur Zeit finanziert werden, finden Sie unter.David Lynch Foundation

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Folgestudien - Übersichtsartikel

Es gibt einen herausragenden Übersichtsartikel über 8 Untersuchungen mit dem Einsatz der TM im Gefängnis und in der Bewährungshilfe in Collected Papers, Vol. V, S. 3415 -3426. In allen 5 Volumes gibt es insgesamt 15 Studien zu diesem Themenschwerpunkt.

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